Der Judenhass bei der Linkspartei nimmt immer fanatischere Ausmaße an, besonders bei den Jungkadern. Am Wochenende beschloss der Bundeskongress der Linksjugend in Berlin mit rund 70 Prozent Zustimmung einen Antrag, in dem Israel unter anderem als „koloniales und rassistisches Staatsprojekt“ bezeichnet und gefordert wird, die „Befreiung Palästinas“ müsse „als Teil einer breiteren demokratischen und sozialistischen Revolution betrachtet werden, die den Imperialismus und Kapitalismus aus der Region herauswirft“. Die Minderheit, die diesen hetzerischen Beschluss nicht mittragen wollte, wurde teilweise ganz offen bedroht und beschimpft. Die sächsische Delegation reiste sogar noch am Samstag ab, weil sie um ihre Sicherheit. fürchtete, die Genossen aus Thüringen wurden mit den Worten: „Thüringen nicht schlafen lassen – wir wissen, wo ihre Zimmer sind“ bedroht und wechselten zuerst das Hotel, bevor sie am Sonntagmorgen ebenfalls die Flucht ergriffen. Der Thüringer-Landesverband erklärte am Dienstag: „Antisemitismus und die Relativierung antisemitischer Positionen widersprechen den Grundwerten der Linken“. Kritik an der israelischen Regierungspolitik dürfe niemals das Existenzrecht Israels infrage stellen.
In der Partei ist inzwischen von einer „antisemitischen Landnahme“ die Rede. In den vergangenen Monaten habe es zahlreiche Neueintritte gegeben, darunter viele Aktivisten, die sich selbst als „antizionistisch“ bezeichnen. Niemand wisse mehr, wie die Mehrheitsverhältnisse tatsächlich aussehen, berichtet ein Mitglied. Laut Thomas Dudzak, von der Linken-internen pro-Israel-„Bundesarbeitsgemeinschaft Shalom“, ist die Partei „spätestens seit Sonntag in Aufruhr“. Besonders unter Mitgliedern, die sich solidarisch mit Israel zeigen, würde ein „Klima der Angst“ herrschen. Es gehe darum, „ob die Linke zu Humanismus und Universalismus zurückfindet – oder den Weg des Wahnsinns weitergeht“. Allerdings war die Linke noch nie für Humanismus bekannt und schon immer auf dem Weg des Wahnsinns – dies gilt erst recht für die SED-Nachfolgerin.
Nächste Großkundgebung von Hamas-Brüdern im Geiste in Hamburg geplant
Die überforderte Parteispitze setzte für gestern Abend eine Krisenschalte mit den Landesvorsitzenden an, um den Skandal beim Bundeskongress zu erörtern. Ob es Konsequenzen geben wird und wie diese aussehen, ist noch unklar. Die Linke wird zum Opfer ihrer eigenen Radikalisierung. Es herrscht ein blindwütiger Hass auf Kapitalismus und die gesamte westliche Zivilisation, als deren Bollwerk man zu Recht das Judentum und den Staat Israel sieht. Die Linke ist die mit Abstand radikalste und gefährlichste Partei in diesem Land. Von einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz oder gar einem Verbot ist aber natürlich nicht die Rede. Dies hebt man sich für die bürgerliche, grundgesetztreue und pro-israelische AfD auf, während die Linke immer tiefer in ihrem Fanatismus versinkt und ihre Hetze ganz offen verbreitet.
Und diese ist nicht auf eine Partei beschränkt. Am kommenden Samstag soll in Hamburg eine Kundgebung für die Befreiung Palästinas, des Kongo und Sudans „und aller unterdrückten Völker“ stattfinden, zu der laut Polizei bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet werden, die mit Bussen unter anderem aus Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und weiteren deutschen Großstädten anreisen. Dies wird zu einem weiteren Großaufmarsch von Israel-Hassern und Hamas-Fans werden, wie sie seit zwei Jahren gang und gäbe in diesem Land sind, wo eine permanente Nazi-Hysterie herrscht, während die radikalen, verfassungsfeindlichen und antisemitischen Kräfte sich längst auf der linken Seite des politischen Spektrums tummeln, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte. (JS)






















