Berlin/Washington –Annett Meiritz, US-Korrespondentin des Handelsblatt, läßt die AfD-Katze beim öffentlich-rechtlichen Phoenix-Geplausche aus dem Sack: Seit der Wahl von Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA ist die AfD der bevorzugte Partner für die MAGA-Politiker und das Weiße Haus auf allen politischen Ebenen.
Donald Trumps überwältigender Sieg zum 47. US-Präsidenten am 5. November 2024 markiert einen Wendepunkt – auch für Deutschland. Annett Meiritz, US-Korrespondentin des Handelsblatt, bringt es auf den Punkt: Die AfD ist nun der bevorzugte Partner der MAGA-Bewegung und des Weißen Hauses auf allen Ebenen. Vor der Wahl noch mit der Kneifzange angefasst, dreht sich das Verhältnis um 180 Grad. Die transatlantische Brandmauer zur AfD ist Geschichte.
Die MAGA-Bewegung – „Make America Great Again“ – steht für patriotischen Stolz, nationale Souveränität, strikte Grenzsicherung, wirtschaftlichen Protektionismus und konsequente Deregulierung. Sie ist anti-elitär, „America First“-getrieben und lehnt Globalismus, offene Grenzen und EU-Zentralismus entschieden ab. Genau diese Haltung macht die AfD für Trump und seine Kreise attraktiv. Alice Weidel gratulierte umgehend, sprach von „gemeinsamen Werten“. Maximilian Krah und Petr Bystron reisten im Januar 2025 nach Mar-a-Lago – Treffen mit JD Vance inklusive. Der neue Vizepräsident lobte die AfD als „einzigen echten Anti-Establishment-Akteur in Europa“.
AfD/USA-Knaller bei Phoenix: Trump, MAGA & die US-Konzerne setzen auf die AfD
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— Wolfgang Schütt (@WolfgangSchuett) November 5, 2025
Dieser Schulterschluss wirkt tief in die deutsche Wirtschaft, meint die US-Korrespondentin des Handelsblattes, Anett Meiritz. Weltkonzerne wie Tesla, Amazon und Google – mit Milliardeninvestitionen in Deutschland – erkundigen sich in Berlin nach PR-Agenturen der AfD, etwa „Stratcom“. Sie wollen vorbereitet sein, falls die AfD 2025 in eine Regierung einzieht.
Umfragen zeigen 20–25 % Zustimmung – realistisch für Koalitionen mit CDU/CSU. Deregulierung, Steuersenkungen und weniger Klimavorgaben würden US-Firmen massiv nutzen. Trump-nahe Super-PACs pumpen bereits sechsstellige Summen in AfD-nahe Think-Tanks wie die Desiderius-Erasmus-Stiftung – offiziell für „transatlantischen Dialog“.
In Berlin bröckelt die alte Brandmauer. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann beobachtet Washingtons Signale genau; Grüne und SPD warnen panisch vor angeblich „autoritären Allianzen“. Doch die AfD profitiert: Sie steht für das, was MAGA will – Souveränität, Sicherheit, wirtschaftliche Stärke. Der Verfassungsschutz mag sie als „rechtsextrem“ einstufen, doch international zählt Ergebnis, nicht links-politische Etikett.
Meiritz fasst bei Phoenix zusammen: „Die AfD ist nicht mehr der Außenseiter – sie ist der strategische Partner.“ Mit Trumps Rückenwind könnte sie 2025 die deutsche Politik neu definieren. Für Europa eine klare Ansage: Wer Souveränität will, findet in Berlin und Washington offene Türen.
(SB)






















