Der von den Medien völlig ignorierte Mammut-Prozess gegen Prinz Heinrich XIII. Reuß zeigt die ganze Verkommenheit des Linkstaates. Seit fast drei Jahren sitzt der vermeintliche Kopf des angeblichen „Reichsbürgerputsches“ nun in Haft, ohne dass ein Ende dieser sinnlosen Tortur in Sicht wäre. Bei der Ende 2022 mit ungeheurem medialem Getöse vollzogenen Verhaftung von Reuß und seinen Mitstreitern wurde der Öffentlichkeit vorgegaukelt, diese Ansammlung von Wirrköpfen im Rentenalter habe unmittelbar davorgestanden, die staatliche Ordnung der Bundesrepublik gewaltsam zu stürzen und das Deutsche Reich von 1871 wiederzuerrichten.
Nach wie vor gibt es kein Urteil dafür ist der 73-jährige Reuß aber ständigen Schikanen im Gefängnis ausgesetzt, etwa in Form häufiger Verlegungen innerhalb des Gefängnisses und schwerste Haftbedingungen, wie sein Anwalt Roman von Alvensleben gegenüber „Nius“ berichtet. „Nach Abwägung zwischen dem Freiheitsgrundrecht des Beschuldigten einerseits sowie dem Strafverfolgungsinteresse der Allgemeinheit andererseits – auch unter Berücksichtigung seines Alters – steht der weitere Vollzug der Untersuchungshaft derzeit nicht außer Verhältnis“, erklärte das Oberlandesgericht Frankfurt. Eine Unverhältnismäßigkeit der U-Haft sei von der Verteidigung „zu keinem Zeitpunkt geltend gemacht worden“. Dabei sei es „Grundaufgabe der Gerichtsbarkeit, die Verhältnismäßigkeit von sich aus zu prüfen“, so von Alvensleben. Der Prozess kommt nicht voran, auch weil er sich mit Lächerlichkeiten selbst blockiert. So würden sich etwa „ein selbsternannter Seher und eine Sterndeuterin über bevorstehende Ereignisse“ austauschen. Dabei ließen sich aus den Nachrichten „noch nicht einmal ableiten, ob sich die beiden auf reale Tatsachen beziehen oder über ‚gesehene‘ Fantasiegebilde austauschen“. Da man keinerlei Beweise für den angeblichen Putsch hat, arbeitet man sich am wirren Gedankengut dieser verschrobenen, aber ungefährlichen Gruppe ab.
Unsummen an Steuergeld verschlingende Justizfarce
Dies ist typisch für diese gesamte, Unsummen an Steuergeld verschlingende Justizfarce, über die Gisela Friedrichsen, die bekannteste Gerichtsreporterin Deutschlands, bereits vor einem knappen Jahr ihre Fassungslosigkeit ausgedrückt hatte. Der Vorsitzende Richter lasse die Angeklagten „von zwei bis an die Zähne bewaffneten Wachtmeistern“ und in Anwesenheit Dutzender Kollegen jeden einzelnen der mutmaßlichen Delinquenten an den Armen gepackt durch den Saal führen – und zwar „zu Beginn jeder Sitzung, beim Gang aufs Klo, beim Wiederhereinkommen, bei jedem Verlassen des Saals“, berichtete sie damals. Das Szenario sei „dermaßen lächerlich, dass man sich fragt, warum die Bewacher nicht auch noch dick gepolsterte Schutzhandschuhe tragen müssen wie im Zoo, um sich gegen wilde Tiere wehren zu können“. Friedrichsen stellte infrage, ob es sich überhaupt wirklich um Reichsbürger handele und sprach von „angeblichen Rädelsführern“. Es finde „eine Machtdemonstration dieses Staates statt, die keinen Zweifel zulässt, dass es eines solchen Aufwands unbedingt bedarf, um Aufrührer daran zu hindern, den Gerichtsort zu stürmen“. Was der Öffentlichkeit verborgen bleibe, sei „die Unterbringung der Angeklagten in Hochsicherheitstrakten, ihre totale Abschottung, das Nackt-Ausziehen vor der Abfahrt zum Gericht und bei der Rückkehr in Begleitung von Sondereinsatzkräften, der Griff in Körperöffnungen, die ständigen Durchsuchungen mit angedrohtem Schusswaffeneinsatz, selbst nach Gesprächen mit den Anwälten und so fort“. Es werde verfahren wie zu RAF-Zeiten. Damals sei es jedoch um 33 Tote und Hunderte Verletzte gegangen. Beim NSU-Terror-Prozess seien zehn Morde, 43 Mordversuche, 15 Raubüberfälle und zwei Sprengstoffanschläge angeklagt gewesen. Dagegen hätten die Frankfurter Angeklagten „nicht mal eine Fensterscheibe eingeworfen“.
Über Reuß sagt Alvensleben: „Ich würde mich freuen, wenn er irgendwann herauskommt, bevor er im Verfahren stirbt“. Dies sagt alles. Dieser Witzprozess müsste sofort eigestellt werden, stattdessen müssten sich Ex-Innenministerin Nancy Faeser und ihre Lakaien verantworten, die diese ganze tragische Posse einzig und allein deshalb vom Zaun gebrochen haben, um die Macht des Linkstaates in seinem ewigen Kampf gegen Rechts zu demonstrieren. Dass dabei alte Menschen unter grotesk unverhältnismäßigen Bedingungen im Hochsicherheitsknast dahinvegetieren, kümmert den Staat nicht, bei dem fast jeder wirkliche Verbrecher auf eine mildere Behandlung hoffen kann. (OG)





















