Sozialisten waren und sind gemeingefährliche und humorlose Gesellen. Genossin Heidi Reichinnek erstattet nun Strafanzeige wegen eines Kühlschrank-Witzes – und entlarvt die autoritäre Dünnhäutigkeit der Linken einmal mehr. Der bedrohte Jura-Professor zeigt sich unbeeindruckt.
Heidi Reichinnek, hyperaktive Fraktionschefin der Linken im Bundestag, hat Ende September ein harmloses X-Foto zum Anlass genommen, um Strafanzeige gegen den Leipziger Jura-Professor Tim Drygala zu erstatten.
Der 62-Jährige hatte ein Bild seiner Kühlschranktür gepostet: Darauf klebt ein Porträt der Politikerin. Dazu der Kommentar: „Die Tür schließt nur, wenn man mit der Faust draufhaut – deshalb mein Reminder. Funktioniert einwandfrei.“ Ein Witz? Klar. Eine Drohung? Lächerlich.
Doch Reichinnek, die sich als Opfer inszeniert, sieht „Gewalt gegen Frauen legitimiert“. Ihre Anzeige ist nichts als ein autoritärer Reflex: Wer politisch anders tickt, soll mundtot gemacht werden. Die ehemalige DDR-Nostalgikerin, die offen für „demokratischen Sozialismus“ wirbt, entdeckt plötzlich die Sensibilität – ausgerechnet, wenn es um Kritik an ihrer Person geht. Dass ausgerechnet eine Vertreterin der Linken, die einst Stasi-Methoden verharmloste, nun Meinungsfreiheit einschränken will, ist an Heuchelei kaum zu überbieten.
Drygala, Mitbegründer der Kleinstpartei „Team Freiheit“, lacht über die Empörung: „Es geht um Reichinneks Politik, nicht um Frauen.“ Richtig. Die Linken-Chefin will Kapitalismus abschaffen, Enteignungen, Planwirtschaft – und wenn jemand sie mit einem Kühlschrank-Witz aufzieht, schreit sie nach dem Staatsanwalt.
Zahlreiche Sozensympatisanten forderten auf X zwar noch nicht das Gulag aber immerhin arbeitsrechtliche Konsequenzen, für Drygala. Das linke „Studierenden-Kollektiv“ Leipzig, eine Ortsgruppe von linken Studenten, kündigte eine Protestaktion gegen Drygala an und fordert die Universität auf, klare Konsequenzen zu ziehen und den Schutz von Studentinnen zu gewährleisten.
Reichinneks Anzeige ist einer der mittlerweile nicht mehr zu zählenden Angriffe auf die Meinungsfreiheit. Hysterie. Drygala bleibt gelassen: „Bin jetzt umstritten“ und stellt zudem auf X fest: „Laut dem bei mir eingetrudelten polizeilichem Anhörungsbogen ist sie ne Geschädigte. Hmm, könnte sogar stimmen.“
(SB)






















