Foto: Satire-Grok
[html5_ad]

Die Heidi, der Kühlschrank, die Anzeige

fa85af6a966a4035a75ec7ac22f1fb55

Heide Reichinnek ist der neue „Shoting Star“ der kunterbunten Polit-Szene und wie fast alle Typen im Kasperletheater namens Bundestag höchst umstritten (um es mal wie ein Linker zu formulieren).

Von ihren Genossen geliebt, von den Patrioten verachtet, plappert sie sich von Talkshow zu Talkshow – und kaum einer kann ihr inhaltlich folgen, einfach, weil ihre leeren sozialistische Sprechblasen zu schnell platzen, als dass man sie begreifen kann.

Nun hat sie sich als Spaßbremse geoutet und eine Anzeige gegen den Juraprofessor Tim Drygala erstattet wegen eines Posts auf X. In dem Beitrag ist ein Foto der Politikerin an einem Kühlschrank zu sehen, mit der Bemerkung, dass dies eine Erinnerung sei, den Kühlschrank zuzuschlagen.

Kann man witzig finden, kann man doof finden, Tatsache ist, dass dieses Foto dafür sorgt, dass die Lebensmittel etwas länger haltbar sind. Also ein durchaus klima- und umweltfreundliches Projekt.

Weil Frau Reichinnek aber nicht so weit denkt, muss der Kühlschrank-Täter jetzt wohl aufpassen, dass ihm die Polizei nicht den Stecker zieht, die Kühlkette unterbricht, weil sie das gute Stück als Beweismittel mit aufs Revier nehmen muss.

Kann eine Polizei denn so böse sein? Die Linke meint: ja und nicht selten bezeichnen Heidis Genossinnen Polizisten gerne mal als „Bastarde“:

ACAB (all cops are bastards) ist ein gängiger Spruch auf Demos und ziert so manches T-Shirt der linken Jugend.

Jetzt also will Frau Reichinnek mit Hilfe der „Bastarde“ dem Jura-Professor an den Kragen. Schon ein wenig merkwürdig und inkonsequent.

Aber sie hat gar mächtige Unterstützung, die sie wahrscheinlich beflügelt hat. Der legendäre Ruprecht Polenz (CDU) schreibt:

„Tim Drygala, politisch engagiert im „Team Freiheit“ von Frauke Petry und Jura-Professor in Leipzig, lässt uns an seinen Gewaltfantasien teilhaben. Die Uni Leipzig sollte ein Disziplinarverfahren prüfen.“

Auch die linke Journalisten Miriam Hollstein reiht sich ein in die empörte Arbeitereinheitsfront:

„Petry feiert einen Juristen-Troll, weil dieser zu ihrem (Daraus-wird-nix)-Team gehört.

Und verkennt, dass die Mehrheit der Menschen im Land jenseits aller Parteianhängerschaft kein Verständnis für gutverdienende Hochschullehrer hat, die sich menschenverachtend über Frauen äußern.“

Harte Worte und wie immer knapp daneben, denn diese Anzeige ist nichts anderes, als ein billiges Ablenkungsmanöver, das, wie immer, wenn Linke etwas in Gang setzen, mächtig nach hinten losgehen wird (schon jetzt ist das Heidi-Kühlschrank-Foto der Renner auf X).

Die Linke hat nämlich ein viel größeres Problem und das passt in keinen Kühlschrank: Ihr politischer Nachwuchs strotzt nämlich gerade wieder vor Antisemitismus:Bildschirmfoto 2025 11 09 um 04.59.14

Dafür gibt es natürlich Schelte vom israelischen Botschafter. Ambassador Ron Proser schreibt:

„Die rote Linie ist überschritten. Die Jugend der Linkspartei offenbart das wahre Gesicht des linken Antisemitismus, der sonst gut verborgen bleibt. Mit der Rechtfertigung von Terror, dem Ignorieren von Antisemitismus und der Leugnung des Existenzrechts Israels hat die Linkspartei ihren moralischen Kompass, ihre Vernunft und ihre Integrität verloren. Was bleibt, sind Extremismus, radikale Ideologie und Gewalt. Da die Parteiführung offenbar nicht willens oder nicht in der Lage ist zu handeln, kommt es nun auf die demokratischen Parteien an. Sie müssen eine klare Haltung einnehmen, diese Umtriebe unmissverständlich verurteilen und deutlich machen: Für solche finsteren Ansichten ist in Deutschland kein Platz.“

Vielleicht sollten sich die „Bastarde“ mal die Kühlschränke der Linken vorknöpfen, wer weiß mit welchen Fotos die geschmückt sind.

Und die Linke sollte aufhören, mit so einem Unfug die Polizei zu missbrauchen, denn die hat wahrlich „besseres“ zu tun:

Bildschirmfoto 2025 11 09 um 06.22.08

 

image_printGerne ausdrucken

Themen