Gulasch (Symbolbild:Wikicommons)
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Leere Gasspeicher: Warmes Gulasch im warmen Wohnzimmer in Ungarn – während uns ein eisiger Winter droht

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Während sich die deutschen Gasspeicher leeren und leeren, wird die Regierungsabteilung für spirituelle Belang aktiv. Geleakte Handyaufnahmen zeigen, wie Beamte in heimlicher Mission Kirchen betreten und Opferkerzen entzünden. In St. Clemens, in der Stresemannstraße 66, unweit der SPD-Bundeszentrale, brennen tagein, tagaus Hunderte dieser kleinen und ebenfalls roten Kerzchen. Die finanzielle Belastung für den Staatshaushalt ist überschaubar, denn ein Hinweisschild bittet nur um eine Spende von gerade mal einem Euro.

Opferkerzen für einen milden Winter

Die Anrufung der Götter ist ein weltgeschichtlich bewährtes Verfahren, selbst wenn Studien der Bundeszentrale für politische Bildung die Wirksamkeit noch nicht untersucht haben. Nach dem Prinzip schaden kann es ja nicht, bittet also Vater Staat den Vater im Himmel, dass der Winter nicht zu streng werden möge. Denn Bürger mit kalten Füßen könnten sich diese vertreten wollen auf Spaziergängen, die gegen die Politik gerichtet sind. Die Lage ist ernst, denn wer friert, denkt anders.

Ungarns Gott heißt Donald Trump

Am 7. November 2025 traf Viktor Orbán im Weißen Haus auf Donald Trump, just neben dem lodernen Feuer des offenen Kamins. Beide Männer saßen dort wie alte Bekannte, sprachen über Energie, über Europa und über das, was man Freundschaft nennt. Trump erklärte dabei, dass er Ungarn trotz der bestehenden Sanktionen gegen Russland den weiteren Import von russischem Öl und Gas ermöglichen wolle. Wörtlich sagte er: „Wir prüfen das, weil es für ihn sehr schwierig ist, Öl und Gas aus anderen Regionen zu bekommen. Ungarn hat kein Meer mit Häfen, an denen Schiffe mit Gas anlegen könnten. Das ist das Problem.“

Damit stellte Trump klar, dass Vernunft über Ideologie stehen darf. Wer kein Meer hat, soll trotzdem nicht frieren. Während Deutschland Sanktionen feiert und teures Gas aus USA kauft, sorgt Ungarn für warme Wohnungen. Dort laufen die Heizkörper, während hier die Gebetskerzen flackern. Orbán denkt praktisch, Berlin ideologisch.

Kerzen in Berlin, Komfort in Budapest

In Berlin hoffen die Politiker auf Wetterglück, in Budapest verlässt man sich auf Verträge. Orbán sichert Energie, bereits bevor er sie braucht. Realpolitik statt Wunschdenken. Wo in Deutschland das Gulasch kalt bleibt, weil das Gas fehlt, blubbert es in Ungarn gemütlich auf dem Herd. Während in Deutschland noch die letzte Gasreserve berechnet wird, riecht es in ungarischen Küchen nach Paprika und Rindfleisch. Dort diskutiert man nicht über Energiesparverordnungen, man lebt einfach.

Und während in deutschen Amtsstuben Kerzenlisten geführt werden, sitzt der ungarische Rentner im warmen Wohnzimmer und schaut durchs Fenster in die winterliche Nacht. Draußen fällt Schnee, drinnen dampft die Suppe. Kein politisches Programm, sondern gesunder Menschenverstand.

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