Foto:Von Thomas Reicher/shutterstock
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Klimawahn auf Kosten der Tiere: Wegen methanreduzierender Futterzusätze sterben dänische Kühe qualvoll

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In Dänemark sterben Kühe qualvoll, weil ein gesetzlicher Futtermittelzusatz zur Methanreduktion ihr Leben gefährdet. Landwirte fürchten um das Tierwohl und ihre Existenzen – der Zusatzstoff entpuppt sich als Risiko für die gesamte Branche.

In Dänemark zeigt sich auf erschütternde Weise, welche Folgen diese ideologisch getriebene Klimapolitik hat. Seit Oktober 2025 sind Milchviehbetriebe mit mehr als 50 Kühen verpflichtet, den Futtermittelzusatz Bovaer zu verwenden, der den Methanausstoß reduzieren soll. Wissenschaftlich klingt das sauber, praktisch ist es ein Drama: Bauern berichten von Kühen, die Futter verweigern, unter Durchfall, Fieber und anderen gesundheitlichen Problemen leiden – und teils sterben.

Die Tiere sind die Leidtragenden. Kühe, deren Körper nicht mit dem Zusatzstoff zurechtkommen, kämpfen mit Schmerzen und Stress. Viele verlieren massiv an Gewicht, verweigern die Milchproduktion und zeigen deutliches Unwohlsein. Manche sterben qualvoll, bevor die Landwirte überhaupt wirksam eingreifen können. Jedes Tier, das leidet oder stirbt, steht für ein System, das das Wohl der Lebewesen unter den ideologischen Druck der Klimapolitik stellt.

Die Tragik liegt auch in der Ungleichheit zwischen Theorie und Realität. Hersteller und Behörden betonen, Bovaer sei sicher und wirke klimaschonend, die EFSA hat die Zulassung erteilt. Doch in den Ställen Dänemarks zeigt sich die andere Seite: Praxis versus Bürokratie. Bauern stehen zwischen Existenzdruck und Tierleid, weil sie gezwungen sind, ein Mittel zu verabreichen, das nicht für alle Tiere verträglich ist. Das Resultat: verzweifelte Landwirte, leidende Kühe und sinkende Milchleistung.

Die Aarhus Universität untersucht, ob der Futterzusatz das Tierwohl beeinträchtigt. Doch belastbare Daten sollen erst 2028 erfolgen (jyllands-posten: 05.1.25). Ein Milchbauer bringt es auf den Punkt: „Wenn Kühe weniger Milch geben oder sterben, hilft das dem Klima nicht.“

Verbände wie Landbrug & Fødevarer üben scharfe Kritik am gesetzlichen Zwang: Klimaziele dürfen nach ihrer Auffassung nicht über das Wohl der Tiere gestellt werden. Auch Tierschützer wenden sich gegen die Einführung der Maßnahme, die bisher ohne vollständige Studien zu den Folgen umgesetzt wurde. Landwirte melden bereits erhebliche Verluste und versuchen, über Ausnahmegenehmigungen Entlastung zu erhalten – doch die Verfahren sind langwierig und kompliziert. Derweilen leiden und verenden die Kühe unter dem Banner des links-grünen Klimarettungswahnsinn.

(SB)

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