Kolping Deutschland ist ein katholischer Sozialverband mit bundesweit rund 200.000 Mitgliedern. Also dürften rein rechnerisch mehrere 10.000 Mitglieder der Organisation AfD-Wähler sein. Dennoch droht Kolping Menschen mit AfD-Bezug jetzt mit dem Ausschluss.
Der katholische Sozialverband Kolpingwerk Deutschland – der Trupp zählt zu den großen Sozialwerken der Katholischen Kirche – hat beschlossen, dass eine Mitgliedschaft in der Alternative für Deutschland (AfD) nicht mehr mit den Grundwerten des Verbands vereinbar sei. Das geht aus einer Entscheidung hervor, die der Bundesvorstand des Verbandes Anfang November getroffen hat. Nach eigenen Angaben will Kolping damit „ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme und antidemokratische Tendenzen setzen“.
In einer offiziellen Erklärung heißt es, das Kolpingwerk stehe für Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Verantwortung. Wer in Wort oder Tat Positionen vertrete, die diesen Grundsätzen widersprechen, könne kein Mitglied sein. Die AfD sei, so die Begründung, eine Partei, deren politische Ziele und Rhetorik mit diesen Prinzipien nicht in Einklang stünden. Deshalb sei eine Mitgliedschaft von Personen, die der AfD angehören oder sie aktiv unterstützen, künftig ausgeschlossen.
Die Entscheidung betrifft rund 200.000 Mitglieder und über 10.000 Beschäftigte in den Einrichtungen und Unternehmen des Kolpingwerks.
In den sozialen Netzwerken heißt es:
„Kaum jemand verdient so viel Geld an dem Flüchtlingsdesaster wie Kolping. Um diese Quelle weiterhin sprudeln zu lassen, ist der katholischen Kirche anscheinend jedes Mittel recht, und sei es noch so undemokratisch. Austreten und Spenden einstellen!“
„Kolping lebt u.a. von Spendengeldern. Das nur als Info für AfD-Wähler, die ihr Geld nicht an undemokratische Organisationen verschwenden wollen. Ansonsten kriegen die natürlich Geld vom Staat und machen natürlich den Diener, wenn sie dazu aufgefordert werden.“
„Woher kommt eigentlich dieser Hass, der der AfD entgegenschlägt? Wenn ich die AfD vergleiche mit den Anschlägen der Linksextremisten, dann weiß ich wer wirklich eine Gefahr für die Demokratie ist.“
(SB)






















