ARD und ZDF bei der Arbeit (Foto:valiantsin suprunovich/Shutterstock)
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ARD und ZDF stehen für ähnliche Fake-News und manipulative Dokus wie die BBC: Wann rollen auch hier Köpfe?

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Der Rücktritt von BBC-Generaldirektor Tim Davie und Deborah Turness, die Nachrichtenchefin von BBC News am Sonntag (Jouwatch berichtete) schlägt weiterhin hohe Wellen, weil sich daran exemplarisch das Versagen des zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks zeigt – auch und gerade in Deutschland. Davie und Turness räumten ihre Posten, nachdem bekannt wurde, dass in der Sendung „Panorama“ in der kurz vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 ausgestrahlten Dokumentation „Trump: A Second Chance?“, die Rede von Donald Trump vom 6. Januar 2021 so zusammengeschnitten wurde, dass der Eindruck entstand, er habe seine Anhänger dazu aufgerufen, gemeinsam mit ihm zum Kapitol zu marschieren und „wie die Hölle zu kämpfen“. Dabei waren Teile der Rede zusammengefügt worden, die fast eine Stunde auseinanderlagen. Es wurde sogar eine künstlich eingefügte Überblendung auf die Menge eingefügt, um den Schnitt zu vertuschen. Dabei hatte Trump ausdrücklich zu friedlichem Protest aufgerufen. Dies war jedoch ins genaue Gegenteil verkehrt worden, um den falschen Eindruck zu erwecken, er habe zum „Sturm auf das Kapitol“ aufgerufen.

Trump drohte inzwischen in einem Brief mit einer Klage in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar gegen den Sender, wenn dieser sich nicht bis Freitag entschuldige und die Dokumentation zurückziehe. Die 1922 gegründete BBC galt über Generationen als weltweites Vorbild für objektiven, faktenorientierten Journalismus, taumelt aber wegen ihrer offenkundigen Linkslastigkeit seit Jahren von einem Skandal zum nächsten. Die manipulierte Trump-Rede ist wahrlich kein Einzelfall. Auch sonst wurde ständig und eindeutig Partei für dessen Gegenkandidatin Kamala Harris ergriffen, deren Themen in den Vordergrund geschoben und Umfragen, die sie vorne sahen, überproportional thematisiert. In der Berichterstattung über den Krieg Israels gegen die Hamas im Gazastreifen zeigte sich eine durchgehende Schlagseite gegen Israel und eine Verharmlosung oder Ignorierung des Hamas-Terrors. Und natürlich machte man sich auch die komplette woke Klima- Gender- und Transagenda sowie die Befürwortung der millionenfachen Massenmigration zu eigen. Das vorhersehbare Ergebnis ist, dass immer weniger Briten bereit sind, diesen linken Zirkus zwangsweise zu bezahlen, der die Realität auf absurde Weise verzerrt. Ein internes Memo hatte die Aufgabe der Neutralität des Senders in aller Deutlichkeit auf den Punkt gebracht.

Spiegelbild zu Deutschland

Von einer „schädlichen linke Orthodoxie“, mit Vorliebe für Staatsintervention, NGOs und „renommierte Experten“ auf der Linken war darin die Rede, während konservative oder marktorientierte Ansichten diffamiert werden. Dies ist natürlich ein genaues Spiegelbild zu dem, was in Deutschland bei ARD und ZDF zu beobachten ist, nur noch viel plumper und aggressiver. Auch hierzulande werden die katastrophalen Folgen der Massenmigration systematisch unterschlagen, konservative Journalisten wie Julia Ruhs über Monate gemobbt, Israel erscheint als Schurkenstaat, die Hamas dagegen als Widerstandsgruppe gegen „zionistische“ Besatzer, die Klimapanik wird nach Kräften geschürt, überall werden „Nazis“, „Rechte“ und „Rassismus“ gewittert und das idiotische und von der überwältigenden Mehrheit vehement abgelehnte idiotische Gender-Kauderwelsch geplappert. Linke Aktivisten, die sich als Journalisten ausgeben, nutzen die Vorteile des milliardenschweren Apparates, nicht um ihrem Auftrag nachzukommen, die Zuschauer und Gebührenzahler möglichst objektiv zu informieren, sondern um sie zu indoktrinieren und zur vermeintlich „richtigen“ Haltung zu erziehen.

Beim deutschen ÖRR fühlt man offenbar, dass die Einschläge näherkommen. „Einfach verrückt. Sich Trump und Maga so leicht zu beugen, verheißt nichts Gutes für Großbritannien im Allgemeinen“, schäumte Annette Dittert, die NDR-Studioleiterin in London auf Twitter. Das ZDF-Morgenmagazin kritisierte, der „Arm der Trump-Administration“ reiche offenbar „bis über den großen Teich“. Man verstieg sich sogar zu der Behauptung, die zusammengeschnittene Version der Trump-Rede sei „nicht komplett sinnentstellt“, da es ja schließlich „sogar Ermittlungen gegen Trump … wegen dieser Aufwiegelung“ gegeben habe. Dass diese rein politisch motiviert waren und zu keiner Verurteilung führten, erwähnte man natürlich nicht. Auch hier wurden Ursache und Wirkung wieder völlig auf den Kopf gestellt. Dass die BBC eine Rede in der Absicht manipuliert hatte, die Zuschauer zu täuschen, spielte keine Rolle, stattdessen wurde der Skandal so gedreht, als ob die BBC ein Opfer Trumps sei. Allein das bestätigt die Kritik am ÖRR-Moloch und die Notwendigkeit, ihn endlich abzuschaffen, da er offenkundig weder willens noch fähig ist, sich zu reformieren. (TPL)

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