Die Bundesregierung hat offenbar eine neue Methode gefunden, die Massenmigration durch die Hintertür weiterlaufen zu lassen. Dies könnte durch die geplante „Work-and-Stay-Agentur“ für Fachkräfteeinwanderung geschehen. Die Agentur solle Prozesse und Verfahren „vereinfachen, verschlanken und entbürokratisieren“, um den Einstieg der Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt zu vereinfachen. Eine neue Behörde solle daraus jedoch nicht entstehen, vielmehr sollten lediglich bürokratische Schritte der Erwerbseinwanderung gebündelt werden, die zuvor auf unterschiedliche Behörden verteilt waren.
Zuständig sind die Arbeitsministerin Bärbel Bas unterstehende Bundesagentur für Arbeit und das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten, das zum Auswärtigen Amt von Außenminister Johann Wadephul gehört. Auf Anfrage von „Nius“, ob auch Migranten ohne Aufenthaltstitel, die sich bereits in Deutschland befinden, über die Agentur ein Visum erhalten können, antwortete das Auswärtige Amt: „Für Personen, die bereits in Deutschland sind, aber keinen Aufenthaltstitel besitzen, wird die Frage der Anmeldung zur Work-and-Stay-Agentur im Rahmen der zukünftigen Umsetzungsmaßnahmen derzeit noch geklärt“.
Somit ist nicht ausgeschlossen, dass illegale, ausreisepflichtige oder geduldete Migranten einen Aufenthaltstitel erlangen. Dies würde zu einer weiteren Legalisierung der Massenmigration führen und weitere Anreize dafür schaffen. Denn erfahrungsgemäß muss fast niemand, der erst einmal in Deutschland ist, wieder ausreisen, egal, ob die Einreise illegal war. Nach spätestens fünf Jahren kann sogar die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt werden.
Die Regierung hält der Mär fest, dass Deutschland geradezu verzweifelt auf Einwanderung angewiesen sei, um den vermeintlichen Fachkräftemangel auszugleichen.
Immer mehr “Fachkräfte” aus dem Ausland statt Einheimische auszubilden
Dass durch die eigene Politik Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet werden und weitere Millionen von der Abschaffung durch KI bedroht sind, ignoriert man. Stattdessen importiert man weiterhin angebliche „Fachkräfte“ aus dem Ausland, obwohl diese laut offizieller Migrationsdoktrin ja bereits seit zehn Jahren ins Land strömen, der Fachkräftemangel aber wundersamerweise immer dramatischer wird. Auf die Einrichtung der „Work-and-Stay-Agentur“ hatten Union und SPD sich bereits im Koalitionsvertrag geeinigt. Kurz zuvor hatte die SPD in einem Positionspapier festgehalten: „Wir fordern die Einführung eines Bundesfachkräfte-Programms für jährlich 500.000 Personen, um den demografischen Wandel zu bewältigen und den Fachkräftebedarf zu decken. Dieser kann/soll auch flüchtende Menschen beinhalten, die Qualifikationen mitbringen oder ein nachvollziehbares Potenzial haben, eine Qualifikation in Deutschland zu erlangen“. Die SPD wird die Agentur also für ihre Zwecke zu nutzen zu wissen, während der völlig ahnungslose Wadephul ohnehin kaum weiß, wie ihm geschieht.
Aber auch Kanzler Friedrich Merz hatte erst letzte Woche erklärt: „Diejenigen, die in Deutschland arbeiten wollen – und davon gibt es viele auf der Welt –, brauchen jetzt nicht mehr ins Asylverfahren. Sobald diese Agentur steht – Agentur klingt nach neuer Behörde; das wird keine neue Behörde sein, das wird eine reine digitale Plattform sein –, sobald es diese Plattform gibt, braucht niemand mehr ins Asylverfahren, um aus dem Asylverfahren irgendwann in den deutschen Arbeitsmarkt einzutreten, sondern es wird jetzt strikt getrennt“. Im Klartext heißt das, dass die Trennung zwischen Asyl und Erwerbseinwanderung endgültig aufgehoben wird. Das bedeutet nun erst recht, dass, wer einmal in Deutschland ist, auch bleibt. Das ganze Gerede über „Migrationswende“ und Probleme im „Stadtbild“ ist damit wieder einmal als Augenwischerei entlarvt. (TPL)






















