Was für ein Wochenende in Halle! Die „Seitenwechsel“-Buchmesse, organisiert von Susanne Dagen gemeinsam mit Tichys Einblick und Kontrafunk, ist ein sensationeller Erfolg geworden – und zwar genau deshalb, weil sie sich allen Widrigkeiten zum Trotz nicht hat beugen lassen.
Von Anfang an stand die Veranstaltung unter massivem Druck. Linke Aktivisten, Politiker der Ampel-Parteien und Teile der etablierten Medien versuchten mit allen Mitteln, die Messe zu verhindern oder zumindest zu diskreditieren. Es gab Drohungen, Boykottaufrufe, sogar Versuche, Aussteller einzuschüchtern. Doch Susanne Dagen und ihr Team haben etwas geschafft, was man in diesen Zeiten kaum noch für möglich hält: Sie sind standhaft geblieben.
Und das Ergebnis war überwältigend. Tausende Besucher strömten nach Halle, die Hallen waren voll, die Stimmung großartig. Menschen, die sich sonst in den großen Frankfurter Messehallen verloren und gegängelt fühlten, erlebten hier endlich wieder das, was eine Buchmesse eigentlich sein sollte: ein Fest der offenen Worte, des freien Gedankens und des respektvollen Streits.
Hier durfte man Bücher kaufen, die anderswo längst von den selbsternannten Gesellschaftserziehern aus den Regalen verbannt wurden. Hier durften Autoren sprechen, die von ARD und ZDF seit Jahren ignoriert oder diffamiert werden. Hier gab es keine „sicheren Räume“ vor unliebsamen Meinungen, sondern echte Begegnung. Und genau das hat die Leute so begeistert.
Der Mut der Veranstalter ist bewundernswert. Susanne Dagen hat bewiesen, dass man auch 2025 in Deutschland noch Veranstaltungen machen kann, die nicht dem Mainstream hinterherlaufen. Sie hat gezeigt: Wenn man standhaft bleibt, kommen die Leser – und zwar in Scharen. Seitenwechsel ist mehr als eine Buchmesse. Es ist ein starkes Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass die Lust auf freie Debatte, auf ungeschminkte Analysen und auf echte Vielfalt riesengroß ist. Die Menschen haben es satt, ständig bevormundet zu werden. Sie wollen endlich wieder selbst denken dürfen. Danke an Susanne Dagen, an Tichys Einblick, an Kontrafunk und an alle Aussteller und Besucher. Ihr habt Geschichte geschrieben. Seitenwechsel 2025 war erst der Anfang. Nächstes Jahr wird es noch größer, noch lauter, noch freier. Das war nicht nur eine Buchmesse. Das war ein Befreiungsschlag. Und der hat verdammt gut getan.
Das sieht auch Wolfgang Hübner mit seinem Fb-Beitrag so. Hübner schreibt:
„Seitenwechsel“: Triumph einer Notwehr
Gute Ideen gibt es viele. Sie zu realisieren, ist aber oft viel zu schwer. Doch die Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen hat es geschafft, aus ihrer Idee einer alternativen „Büchermesse“ zu den jährlichen literarischen Großereignissen in Frankfurt und Leipzig sogar einen Triumph des freien Worts in Deutschland zu machen. Der riesige Besucherandrang bei der Veranstaltung mit der treffenden Bezeichnung „Seitenwechsel“ im Messegelände der Stadt Halle an der Saale im Herzen Mitteldeutschlands war geradezu eine Demonstration gegen die lähmende politische Engstirnigkeit und Intoleranz des staatstragenden Kulturbetriebs hierzulande.
Spätestens seit den beschämenden Angriffen gegen konservative und rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse 2017, die auch von der Messeleitung und dem Buchhändlerverband unterstützt wurden, war klar, dass etwas geschehen musste. Denn die faktisch ausgegrenzten Verlage konnten es nicht länger ertragen, auch noch hohe Standkosten dafür zu bezahlen, irgendwo in eine abgelegene Ecke der Veranstaltung gedrängt und dazu noch beschimpft oder gar gewalttätigen linksextremen Aktionen ausgesetzt zu werden.
Es ist der unerschrockenen Frau Dagen zu verdanken, dass aus einer Notwehr gegen diese Zumutungen nun eine Verlags- und Bücherschau geworden ist, die am vergangenen Wochenende über 6000 Besucher nicht nur anlockte, sondern in aller Regel auch begeisterte. Denn es gab unendlich viel zu sehen und zu hören in Halle. Eine große Anzahl von Verlagen und literarischen Organisationen stellte dem Publikum neue und auch ältere Produktionen vor. Frühere Berührungsängste wurden überwunden, damit konnte sich der Besucher über keineswegs rechte Verlage wie Achgut Media oder Tichys Einblick ebenso informieren wie über bekennend rechte Unternehmen wie den Antaios Verlag oder Compact.
Auf der großen Bühne und in den vier Tagungsräumen der Messe konnten viele Autoren und prominente Persönlichkeiten wie Uwe Tellkamp und Cora Stephan in Kontakt zum Publikum treten wie auch Alexander Gauland, Fürstin Gloria oder Uwe Steimle, der die Zuschauer seines Auftritts in der nüchternen Messehalle sogar zum Singen animierte – mit Erfolg! Kaum einer der Besucher von „Seitenwechsel“, der im kommenden Jahr nicht wieder nach Halle zur nächsten Büchermesse am 7. und 8. November 2026 kommen will.
Warum die Premiere von „Seitenwechsel“ überhaupt stattfinden konnte, ist dem Umstand zu verdanken, dass die Messegesellschaft in Halle in privater Hand ist. Im Stadtrat der größten Stadt von Sachsen-Anhalt gab es eine Mehrheit gegen Susanne Dagens Werk, die Antifa demonstrierte am ersten Messetag, scheiterte aber mit Blockadeversuchen. Mit allen Mitteln sollte versucht werden, das zarte oppositionelle Kulturpflänzchen am Erblühen zu verhindern. Doch ist dieses Unterfangen ganz und gar nicht gelungen.
Das ist natürlich eine krachende Ohrfeige für den hochsubventionierten deutschen Kulturbetrieb im Dauereinsatz gegen „Rechts“ und alles, was von der Linie der selbsternannten „Zivilgesellschaft“ abweicht. Deshalb schreibt die missmutige FAZ-Berichterstatterin Julia Encke auftragsgemäß, doch Ablauf und Charakter der Veranstaltung geradezu absurd verfälschend: „So ist diese ‚Büchermesse Seitenwechsel‘ vor allem eins: ein organisierter Angriff auf den Rechtsstaat unter dem Vorwand der Kultur.“ Wer so hetzt und lügt, hat sich die Bezeichnung ‚Presstituierte“ redlich verdient.
Wolfgang Hübner“
(SB)






















