Berlin ist zum einen weiteren Skandal reicher, der zeigt, dass die deutsche Hauptstadt 80 Jahre nach dem Holocaust kein Ort mehr ist, an dem Juden sich frei bewegen können. Am Dienstag hätte an der Freien Universität (FU) ein Zeitzeugengespräch mit der israelischen Mathematiklehrerin Hadar Sharvit, einer Überlebenden des Nova-Festivals, stattfinden sollen, das am 7. Oktober 2023 von der Hamas überfallen worden war. Davor warnten jedoch deutsche und israelische Sicherheitsbehörden, worauf die Veranstaltung abgesagt und in die derzeit laufende Nova-Ausstellung im ehemaligen Tempelhofer Flughafen verlegt wurde. Dort konnte das Gespräch unter enormen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden. Sharvit berichtete von „Mord, Missbrauch, Vergewaltigung.
Dinge, die niemand hören müssen soll“. Von ihrem Vater hatte sie sich telefonisch verabschiedet, weil sie nicht damit rechnete, das Massaker zu überleben. Nachdem es ihr gelang, sich neun Stunden lang zu verstecken, wurde sie schließlich von der israelischen Armee gerettet. Sie beklagt, dass sie sich seither immer wieder anhören müsse, es habe gar kein Massaker gegeben und sie würde alles nur aufbauschen, um sich in die Opferrolle begeben zu können.
Alle Gelder streichen!
Solche Gespräche können an der “Freien Universität Berlin” nicht mehr stattfinden, deren Name längst wie Hohn wirkt. Ende 2023 wurde ein Hörsaal von Israel-Hassern besetzt, ein jüdischer Student, der dagegen protestierte, wurde später von einem Kommilitonen der FU brutal zusammengeschlagen und kann den Campus heute nur noch unter Polizeischutz betreten. Im Mai 2024 wurden Juden bei einer Demonstration auf dem Universitätsgelände mit Hamas-Dreiecken markiert, fünf Monate später griffen Israelhasser das Universitäts-Präsidium an.
Dabei wurden Universitätsmitarbeiter körperlich angegriffen und es entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Im Dezember 2024 wurde die Ausrichtung einer Wanderausstellung über Pogrome gegen Juden vom Universitätspräsidium abgelehnt. Dafür konnte aber die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese, eine glühende Antisemitin, an der FU auftreten und eine Veranstaltung, die zur Globalisierung der Intifada aufrief, konnte ebenfalls stattfinden. Das alles spricht für sich. Dieser Universität – und vielen anderen- müssten allein dafür sämtliche öffentlichen Gelder gestrichen werden. (TPL)























