Frankreich macht es seit dem Jahr 1831 vor. Dort existiert eine Einheit von rund 9000 Mann, die eine besondere Stellung im Militärwesen hat – die legendäre Légion étrangère, zu deutsch: Fremdenlegion. Diese Männer tragen die Uniform der französischen Armee und dienen unter französischen Offizieren. Sie ziehen in Einsätze, die andere meiden würden. Und sie haben etwas gemeinsam, das in Europa fast einzigartig ist: Keiner von ihnen ist Franzose.
Die Legion nimmt nur Ausländer auf. Franzosen dürfen sich nicht beteiligen, denn der Grundgedanke lautet, dass die Legion selbst zur neuen Heimat wird. Vorstrafen sind nicht entscheidend, solange es sich nicht um schwere Gewaltverbrechen handelt. Herkunft spielt keine Rolle. Sprache spielt ebenfalls keine Rolle. Man kann ohne ein einziges Wort Französisch einrücken. Sogar Papiere sind verzichtbar. Die Legion vergibt eine neue Identität und beginnt mit einer Ausbildung, die für viele härter ist als alles, was sie zuvor erlebt haben.
Die Grundausbildung dauert vier Monate
Hier trennt sich sofort die Spreu vom Weizen. Märsche mit schwerem Gepäck bringen die Bewerber an ihre Grenzen. Psychische Tests, Drill, endlose Übungen und körperliche Belastung gehören zum Alltag. Viele brechen ab, denn nur ein kleiner Teil hat die Kraft, bis zum Ende durchzuhalten. Wer es schafft, trägt den Titel Legionär. Diese Männer gelten als loyal, zuverlässig und gefürchtet. Ihr Ehrenkodex ist klar. Die Legion ist die neue Heimat und Kameradschaft steht über jedem persönlichen Wunsch.
Die Legion beweist, dass Disziplin und klare Regeln aus sehr verschiedenen Menschen eine schlagkräftige Truppe formen können. Sie beweist auch, dass Loyalität nichts mit dem Geburtsort zu tun hat, sondern mit Führung, Struktur und Motivation. Frankreich hat ein Konzept geschaffen, das seit bald zweihundert Jahren funktioniert.
Die deutsche “Fremdenlegion”
Menschenmaterial hätten wir reichlich. Die faktische “Fremdenlegion” in Deutschland wäre bereits im Land: Rund 1,8 Millionen Männer aus Syrien, Afghanistan, Irak, Ukraine, Afrika und dem Balkan. Viele von ihnen haben in Kriegen gedient. Sie waren Soldaten, kennen den Einsatz, den Lärm, die Ausrüstung und die Härte. Viele sind jung, kräftig, kampferprobt. Doch diese Energie entlädt sich im Stadtbild falsch und kostet uns Geld und Frieden.
Eine deutsche Fremdenlegion könnte dieses Potenzial ordnen. Sie könnte Aggression in Disziplin verwandeln. Sie könnte aus Asylanten Soldaten machen, die für etwas dienen, statt gegen etwas zu kämpfen. Die Ausbildung wäre hart. Genau das ist der Punkt. Unter fachkundiger Leitung würden Männer, die voller Energie und oft voller Wut sind, eine Struktur finden, die sie lenkt. Besser, sie tun das für Deutschland – als irgendwann als Untergrundarmee für fremde Mächte oder gar islamistische Kalifatsbewegungen.
Deutsches Leben würde geschont
Genau so machen es die Franzosen. 1.000 Legionäre besiegten zigfach stärkere Heere, weil die Einsätze von einer Einheit getragen werden, die diese Härte bereits kennt. Die Bundeswehr würde entlastet. Frankreich zeigt, wie es geht. Deutschland hat den Rohstoff. Es wäre an der Zeit, dieses Modell offen zu diskutieren.























