Während der Windkraftboom den illegalen Balsa-Schlag im Amazonas antreibt, präsentiert sich die Merz-Regierung mit ihrem neuen Regenwaldfonds als Klimaretter. Ein weiteres verlogenes Schauspiel im links-grün-verseuchten Deutschland, in dem sich weltweit die meisten dieser Regenwaldkiller drehen.
Die „saubere“ Windenergie hat ein weiteres, schmutziges Geheimnis: Die riesigen Rotorblätter moderner Turbinen bestehen größtenteils aus Balsaholz – einem ultraleichten, stabilen Material, das fast ausschließlich im Amazonasgebiet wächst. Doch der Boom der Windkraft treibt eine der schlimmsten Zerstörungswellen im Regenwald seit Jahren an.
Laut Recherchen der Environmental Investigation Agency (EIA) und Berichten vom November 2025 stammt mindestens die Hälfte – möglicherweise weit mehr – des weltweit verbauten Balsaholzes aus illegalem Einschlag. Plantagen decken nur einen Bruchteil der Nachfrage; der Rest kommt aus geschützten Urwaldgebieten, oft von kriminellen Banden, die tief in indigene Territorien vordringen. Schutzgebiete werden gerodet, Flüsse verseucht, ganze Ökosysteme kollabieren.
Die Windkraftindustrie weiß das – und schweigt. Lieferketten bleiben bewusst intransparent, Zertifikate (z. B. FSC) erweisen sich als wertlos oder gefälscht. Hersteller wie Siemens Gamesa, Vestas oder Nordex profitieren von Dumpingpreisen durch Schwarzmärkte, während sie öffentlich mit „Nachhaltigkeit“ werben.
Ersatzstoffe wie PET-Schaum oder andere Komposite sind teurer und schwerer – also bleibt man beim „natürlichen“ Balsa, egal wie blutig die Herkunft. Jede neue Offshore- oder Onshore-Anlage mit 100-Meter-Blättern verschlingt Hunderte Kubikmeter dieses Holzes und finanziert damit indirekt die Zerstörung des Lungen der Erde.
Die EIA fordert einen sofortigen Importstopp, bis lückenlose Nachweise vorliegen. Stattdessen eskaliert der Ausbau: Bis 2030 sollen weltweit Zehntausende neue Turbinen entstehen – und damit der Druck auf den letzten intakten Amazonaswald.
Die Merz-Regierung zieht aktuell ein besonders verlogenes Schauspiel ab: Ausgerechnet am 20. November 2025 kündigt sie stolz eine Milliarde Euro für den neuen Tropenwald-Fonds TFFF an – „zum Schutz der Lunge unserer Welt“, wie Umweltminister Schneider (SPD) pathetisch formuliert. Während Deutschland Milliarden Subventionen in den Windkraftausbau pumpt und flächenbezogen zu den Ländern mit der höchsten Dichte an regenwaldvernichtenden Rotorblättern gehört (bundesweit über 200 kW/km² installierte Leistung, in Regionen wie Dithmarschen sogar über 1.600 kW/km² – weit vor Riesen wie USA oder China), spielt man den großen Regenwaldretter.
(SB)























