Muss so bleiben und weiter so heißen: Lumumba (Bild: shutterstock.com/NatalyaBond)
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Alle Jahre wieder: Linke Sprachverbote auf Weihnachtsmärkten – Erneut wird „Lumumba“ zum Reizwort

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Sofern Städte und Kommunen überhaupt noch die horrenden Kosten für die Sicherheitskonzepte stemmen, die inzwischen erforderlich sind, um Weihnachtsmärkte veranstalten zu können, muss man als Kunde nun auch noch damit rechnen, mit dem woken Irrsinn belästigt zu werden. In Mainz wird es in diesem Jahr keinen „Lumumba“ mehr geben – jedenfalls nicht unter diesem Namen. Das beliebte Kakao-Rum-Getränk wird umbenannt. Marco Sottile, der Vorsitzende der Mainzer Schausteller, erklärte, die Marktbeschicker und die Stadt Mainz hätten sich „in konstruktiven und einvernehmlichen Gesprächen“ darauf geeinigt.

Die Umbenennung sei nicht von der Stadt vorgeschrieben worden, fügte er eilig hinzu, was zumindest den Verdacht nahelegt, dass es vielleicht keine offizielle Anordnung, wohl aber eine Aufforderung zu dieser Maßnahme gab, zumal die Budenbetreiber andere Sorgen als solchen Unsinn haben dürften. Als neue Namen könnten jetzt „Kakao mit Schuss/Rum“ oder „(Heiße) Schokolade mit Rum/Schuss“ auf den Getränkeschildern stehen, so Sottile weiter. Der Grund für diese Farce ist, dass der Name „Lumumba“ vermutlich auf den 1961 erschossenen kongolesischen Ministerpräsidenten Patrice Lumumba zurückgeht. Ein dunkles Heißgetränk „mit Schuss“, das diesen Namen trägt, gilt als rassistische Verhöhnung von dessen Andenken. Deshalb wurden die Standbetreiber des Frankfurter Weihnachtsmarktes bereits im letzten Jahr gedrängt, den „Lumumba“ umzubenennen.

“Rassistische Verhöhnung”

„Sollten Sie ein Getränk im Angebot haben, welches Sie als ‚Lumumba‘ bezeichnen, möchten wir Sie eindringlich bitten, den Namen zu ändern und es auf Menükarten/Getränkekarten/Schildern unkenntlich zu machen“, appellierte die Tourismus und Congress GmbH. Ähnliche Debatten gab es auch in Baden-Württemberg. Und auf dem Hamburger Roncalli-Weihnachtsmarkt wurde der Name bereits abgeschafft.

Diese Vorgänge zeigen einmal mehr, wie dringend und überfällig es wäre, dass diese ganze woke Sprachpolizei endlich in die Schranken gewiesen wird. Anstatt sich diesem Irrsinn zu beugen, müssten sämtliche deutschen Schausteller, Gastronomen, Standbetreiber und Geschäftsleute sich zusammentun und ganz bewusst wieder all die „verbotenen“ Wörter wie „Negerkuss“, “Mohrenkuss”, „Zigeunerschnitzel“ “Lumumba”, aber auch „Indianerkostüm“ und andere angeblich politisch unkorrekten Tabubegriffe, die den linken Irren in ihrem Bevormundungswahn in den letzten Jahren sonst noch alles zum Opfer gefallen ist, demonstrativ verwenden – nach dem Motto “jetzt erst recht” – um zu zeigen, dass man sich die Sprache von totalitären Ideologen nicht zerstören oder vorschreiben lässt! Das Land steckt in einer existenziellen Kultur- und Wirtschaftskrise, und hier werden groteske Debatten über die angeblich rassistischen Namen von Nahrungsmitteln geführt. Es braucht eine Gegenbewegung, die den Spieß umdreht und zeigt, dass einige Spinner aus einer unfähigen Politkaste nicht über die Sprache der Menschen zu bestimmen haben. Denn nur die Passivität der Mehrheitsgesellschaft macht es überhaupt es möglich, dass solche Irrsinnigkeiten sich ausbreiten können. (TPL)

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