Beim deutschen Ethikrat denkt man noch immer zuerst an dessen unsägliche Ex-Vorsitzende Alena Buyx, die sich während der Corona-Zeit als katastrophale Fehlbesetzung erwies und nichts als Regierungspropaganda betrieb, um ihre eigene Karriere voranzubringen. Seit Buyx Ausscheiden aus dem Gremium gibt es dort aber auch noch Lichtblicke; die diesem Gremium heute angehörende Jura-Professorin Frauke Rostalski etwa zeigt immerhin, dass dort zumindest auch noch etwas Vernunft vertreten ist und der Mut, nicht einfach irgendwelche Regierungsnarrative nachzubeten. Was die Klimahysterie betrifft, bezieht Rostalski eindeutig Stellung gegen die gegenwärtige Wahnsinnspolitik, die sie als „Selbstbetrug“ bezeichnet. „In der gegenwärtigen Situation lässt sich aus ethischer und rechtlicher Sicht keine individuelle Pflicht begründen, den privaten CO2-Ausstoß zu reduzieren“, stellt sie klar.
Zwar hängt auch sie der Mär vom Klimawandel als globalem Problem an – gerade deshalb könne es aber auch nur global gelöst werden. Wer glaube, durch sein Verhalten in Deutschland etwas gegen die weltweite Erderwärmung zu tun, unterliege einem gefährlichen Irrtum, der sogar zum Gegenteil dessen führe, was damit beabsichtigt sei. Wenn Deutschland oder Europa massiv CO2 einsparen, würden sie weniger fossile Brennstoffe kaufen. Dies führe zur Senkung des Weltmarktpreises, den sich dann Länder wie China und Indien zunutze machen würden. Am Ende steige der weltweite CO2-Ausstoss noch weiter.
„Individuelle Anstrengungen bewirken nichts!”
Die in Deutschland betriebene Moralisierung der Klimapolitik sei kein Ersatz für eine wirksame Strategie, so Rostalski weiter. Er lenke nur ab und spalte die Gesellschaft. So sei das Heizungsgesetz „Augenwischerei“. Die Bürger würden mit Symbolpolitik sediert, während die Umweltkrise weiter eskaliere. Rostalski plädiert für globale Vereinbarungen. Das Pariser Klimaabkommen sei jedoch gescheitert. Länder, die untätig blieben, würden auf Kosten derer profitieren, die sich einschränken. Der Staat dürfe Bürger nicht mit wirkungslosen Maßnahmen belasten, die das globale Problem verschlimmern statt lindern und die Gesellschaft spalten, zumal auch noch bessere Lösungen bekannt seien, aber nicht genutzt würden. „Die ehrlichste Haltung ist die Anerkennung, dass individuelle Anstrengungen nichts bewirken“, so Rostalski.
Diese klaren Worte sind eine Wohltat, gerade im derzeit wieder überall abgespulten apokalyptischen Gefasel zum Klimagipfel in Brasilien. Es gehört schon Mut dazu, eine solch realistische Bestandsaufname zu veröffentlichen, wie Rostalski es sogar in Buchform getan hat. Damit zeigt sie sich als genaues Gegenteil von Buyx, bei der es undenkbar wäre, dass sie auch nur ein Jota vom offiziell vorgegebenen Kurs abweicht. Leider wird ihr vernünftig-pragmatischer Ansatz auf taube Ohren stoßen, da der Irrsinn bereits zu weit fortgeschritten ist. (TPL)






















