Wir schaffen das: Leere Klassenzimmer (Symbolbild:Imago)
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Sachsen: Zwei Wochen Unterrichtsausfall, weil 15-Jähriger „Problemfall“ zwei Schulen terrorisiert

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Ein Vorfall in der sächsischen Kleinstadt Kamenz zeigt, zu welch einer Lachnummer dieses Land geworden ist. Weil ein 15-jähriger Schüler mit Gewalt (auch sexueller) drohte, wurden zwei Schulen geschlossen und 650 Schüler sind seit Tagen ohne Unterricht. Eine Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen und emotionale und soziale Entwicklung wurde bereits am 14. November, ein Berufliches Schulzentrum am 17. November geschlossen. Als die Schulleitung von der Bedrohungslage erfahren habe, sei der 15-Jährige nicht anwesend gewesen, erklärte Christiane Zichel vom Landesamt für Schule und Bildung. Nach Rücksprache und in Abstimmung mit der Polizei habe man daher die Aussetzung des Präsenzunterrichts an den betreffenden Schulen festgelegt.

Es obliege nun der Schulleitung, ob der Schüler der Schule verwiesen werde. Die Umsetzung bzw. Durchsetzung von sogenannten Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sei im Sächsischen Schulgesetz geregelt. Diese Ordnungsmaßnahmen würden auch die Möglichkeit eines Schulausschlusses beinhalten, so Zichel. All diese wachsweichen und verschüchterten Einlassungen zeugen von einer beispiellosen Ohnmacht in einem Staat, der vor zehn Jahren nach den Aussagen einer verbrecherisch agierenden gewissen Kanzlerin irgendwas “schaffen” wollte – und in Wahrheit gar nichts mehr schafft, sondern vor der Gosse und importierter Gewalt einknickt.

Die nächste Gefälligkeitsstudie verkündet: Schuld an der Gewalt ist Corona!

Polizeisprecher Stefan Heiduck teilte mit, dass man wegen Androhung einer Straftat ermittle und dass ein „Interventionsgespräch mit Gefährderansprache“ durchgeführt worden sei. Weil ein 15-Jähriger mit Gewalt droht, werden in diesem Land zwei Schulen eine Woche und länger geschlossen und es ist noch nicht einmal klar, ob der Schuldige der Schule verwiesen wird. Zur Herkunft des Schülers wurden keine Angaben gemacht, aller Erfahrung nach muss man jedoch davon ausgehen, dass er der sattsam bekannten migrantischen Problemklientel angehört.

Seit dem heutigen Montag soll der Unterricht immerhin wieder normal laufen. Dass man sich von einem Jugendlichen dermaßen auf der Nase herumtanzen lässt, ist ein Skandal und zeigt, wie weit es mit diesem Land gekommen ist. Und die üblichen Experten relativieren und zerrede solche Vorfälle nach Kräften. So führt etwa Clemens Kroneberg, der Leiter einer Studie, die kürzlich einen massiven Anstieg der Jugendgewalt feststellte, dies vor allem auf die Folgen der Isolation der Kinder während Corona zurück. Außerdem seien nicht Neu-Zugewanderte hauptsächlich für die Gewalt verantwortlich, sondern Jugendliche, die in Deutschland geboren wurden. „Ob jetzt ihre Eltern eingewandert sind oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist sozusagen nichts, was neu zugewanderte Jugendliche verursacht hätten“ – als ob es nicht noch besorgniserregender wäre, dass hier geborene Kinder derart gewaltaffin sind. Auch Jugendliche „aus Villenvierteln“ könnten abrutschen, wenn Eltern nicht präsent seien, so Kroneberg. Mit solchen Relativierungen und Ablenkungen wird die Hauptursache der explodierenden Jugendgewalt unter den Teppich gekehrt. (TPL)

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