Deutschland erstickt an seiner eigenen Bürokratie. Das gesteht dieser obszön aufgepumpte Staatsapparat nun selbst ein. In einem internen Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung bekennen über 30 hohe Beamte aus den Bundesministerien: Die Bundesverwaltung ist ein aufgeblähtes, selbstfressendes Monster.
Über eine halbe Million Menschen werden vom Steuerzahler in sagenhaften 946 (!) parallelen Behörden beschäftigt. Die Personalkosten haben sich in zehn Jahren verdoppelt, schneller als das BIP gewachsen ist. Jeder fünfte Bundesbedienstete verwaltet nur noch andere Bedienstete. Bis zu vierzehnfach werden dieselben Aufgaben parallel erledigt, weil jedes Ministerium sein eigenes kleines Reich mit eigener IT, eigenem Personalwesen und eigener Kaffeeküche betreibt. Das berichten laut der Welt leitende Beamte und Politiker in einem Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung.
200 Jahre lang wurde an dieser Struktur nichts Wesentliches geändert. Während die Welt sich digitalisiert hat, hockt der deutsche Staat weiter in einer preußischen Organisationsorgie aus dem 19. Jahrhundert. Und selbst wenn die Regierung Merz nun großspurig „Entbürokratisierung“ verspricht, verhandeln die Beamten gerade darüber, ob das ITZBund vielleicht irgendwann 2026 vom Finanz- ins Digitalministerium wechseln darf. Das ist kein Reformwille – das ist Sabotage in Zeitlupe.
Dieser Apparat ist kein Diener des Volkes mehr, sondern sein Parasitenwirt. Er frisst Steuergeld in Milliardenhöhe, erzeugt nichts als Aktenberge, Abhängigkeit und Arbeitsverbote und schützt vor allem sich selbst. Wer heute ein Gewerbe anmelden will, braucht Monate. Wer bauen will, wird von 27 Behörden gleichzeitig gegängelt. Wer Steuern zahlt, finanziert eine Armee von Menschen, die nur dafür da ist, weitere Menschen einzustellen, die wiederum weitere Menschen einstellen.
Genug. Dieser kranke, überfette Staat gehört nicht reformiert, sondern radikal zerlegt. Wir brauchen keine „Aufgabenkritik in einer Legislaturperiode“ und keine netten Gespräche in der Adenauer-Stiftung. Wir brauchen eine Kettensäge. Eine richtig große. Deutschland braucht dringend einen Javier Milei: einen Mann, der mit der Motorsäge durch die Ministerien fährt, ganze Behördenimperien in einem Streich abschafft, 80 Prozent der 946 Behörden schließt, Hunderttausende Bürokraten auf die Straße setzt und den Rest zwingt, endlich für die Bürger statt gegen sie zu arbeiten. Alles andere ist nur noch kosmetisches Gefummel an einem bereits totkranken System.
(SB)























