Erinnert sich noch jemand an Pippi Langstrumpf, dieses freche Mädchen aus dem hohen Norden, die keine Angst und nur wenig Respekt gegenüber den blöden Erwachsenen hatte, die für manch einen dreisten Streich zu haben war und eine freche Schnauze hatte?
Eigentlich ein Vorbild für jede emanzipierte Frau. Eigentlich, denn es gibt ja noch diese wundersamen Woken, die auf alles und jeden Jagd machen, der sich irgendwie noch normal verhält.
Und natürlich ist der ÖRR bei dieser irren Jagd mit dabei und dann dürfen wir so etwas hier lesen:

Die Kommentare fallen entsprechend aus:
Pippi war und ist eine starke Mädchenfigur und das lasse ich mir von irgendwelchen Wokies nicht nehmen. Sie ist toll, ihr Paps ist toll, ihre Eltern sind toll. Es ist super Unterhaltung für Kinder und auch jungebliebene Leute.
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Meine Güte, jetzt haben sie Pippi Langstrumpf am Wickel. In England war ja was mit Mary Poppins, wegen diskriminierender Sprache. Wenn mal halt was finden will, was Generationen gar nicht so gesehen haben. Was aber heute so für Kinder als völlig OK gilt, na ja, lassen wir das.
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Das „Kritiker-Syndrom“: Selber null Kreativität und noch weniger Fantasie, aber an großen Geistern rumkritteln, um sich ihnen überlegen zu fühlen. Einfach bloß peinlich. Ich liebe Astrid und ihre usprüngliche (unpädagogisierte) Pippi!
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Dieses ganze verkackte Kulturmilieu gehört einfach nur noch trockengelegt. Wenn zu viel Zeit auf zu viel Geld trifft, dann geht man seinen Mitmenschen eben mit solch einem Scheiß auf den Sack.
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Wer in aller Welt ausser weltfremden, woken, lastenfahrradfahrenden linksgrünen Entgeistigten kommt auf so eine Frage? Das heilt doch keine Therapie!
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Jetzt werden aber auch die allerletzten Register gezogen Die Figur Pippi Langstrumpf wollte auch nicht politisch korrekt gelesen werden. Sie war durch ihre Stärke und Autonomie mit Villa und Goldkoffer, mit Onkelchen und Herr Nielsson, schulisch unbelehrbar, einfach perfekt.
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Absoluter Schwachsinn sowas. Aber typisch wieder für linke Denke: alles zerreden, unterwandern, zersetzen und zerstören. Und wenn alles kaputt ist wird es durch dysfunktionalen Bullshit ersetzt. Und wer sich dagegen stellt ist dann direkt der böse Rechte…
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Ganz ruhig, Braune. Wir gucken erstmal, was dieses Girlboss-Dingsbums zu bedeuten hat und fragen GROK:
Kernmerkmale des Girlboss-Feminismus:
- Leitbild: Die erfolgreiche, selbstoptimierte Karrierefrau, die im bestehenden (kapitalistischen, oft patriarchalen) System „ganz nach oben“ kommt – die „Girlboss“.
- Zentrale Botschaft: Frauen können alles erreichen, wenn sie nur hart genug arbeiten, sich selbst vermarkten („hustle culture“), Selbstvertrauen haben und „lean in“ (berühmtes Buch von Sheryl Sandberg, COO von Facebook/Meta).
- Populäre Symbole & Schlagworte:
- „The future is female“
- „Boss Babe“
- „Empowerment“ durch Konsum (z. B. „Buy the lipstick, smash the patriarchy“)
- Vorbilder wie Sheryl Sandberg, Sophia Amoruso (Gründerin von Nasty Gal, schrieb das Buch #Girlboss), Whitney Wolfe Herd (Bumble), etc.
- Ästhetik: Pastellfarbene Motivationssprüche, „#GIRLBOSS“-Merch, Co-Working-Spaces mit Pflanzen und Neon-Schildern („Nevertheless, she persisted“).
Warum er heute meist kritisch gesehen wird:
Viele (vor allem linke und intersektionale Feminist*innen) werfen dem Girlboss-Feminismus vor:
- Individualismus statt Strukturveränderung: Er sagt Frauen im Prinzip: „Das System ist okay, du musst dich nur besser anpassen und härter arbeiten.“ → Kein Kampf gegen Patriarchat, Kapitalismus oder Diskriminierung, sondern Anpassung daran.
- Klassismus & Rassismus: Er spricht vor allem weiße, gebildete Frauen aus der oberen Mittelschicht an. Für alle anderen (Alleinerziehende, Arbeiterinnen, Frauen of Color, Frauen mit Behinderung etc.) ist „lean in“ oft unrealistisch.
- Ausbeutung wird umgedeutet: Prekäre Arbeitsbedingungen, Burnout und Selbstoptimierungszwang werden als „Empowerment“ verkauft.
- Skandale der Poster-Girlbosses: Viele der gefeierten „Girlboss“-Unternehmerinnen (z. B. Sophia Amoruso, Audrey Gelman von The Wing, die Bumble-Gründerin nach Vorwürfen toxischer Unternehmenskultur) wurden später wegen schlechter Arbeitsbedingungen, Massenentlassungen oder Rassismusvorwürfen kritisiert – das hat das Image stark beschädigt.
Kurzfassung:„Girlboss-Feminismus“ = die Idee, dass Feminismus vor allem bedeutet, dass Frauen CEOs, Millionärinnen und „Boss Babes“ werden – innerhalb des bestehenden Systems, ohne es grundlegend zu verändern.
Heute wird der Begriff meist spöttisch oder abwertend benutzt (ähnlich wie „Feminismus light“ oder „Kapitalismus mit Lippenstift“).Beispiel-Satz (typisch ironisch 2024/2025): „Girlboss-Feminismus ist, wenn du 80 Stunden die Woche arbeitest, deine schlecht bezahlten Mitarbeiterinnen feuerst und das dann ‚female empowerment‘ nennst.“
Tradewife-Bewegung (kurz für „traditional wife“, traditionelle Ehefrau) ist ein Online-Trend bzw. eine subkulturelle Strömung, die vor allem seit ca. 2020–2022 auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube sichtbar geworden ist und traditionelle Geschlechterrollen der 1950er Jahre romantisierend feiert.Kernelemente der Tradewife-Ideologie:
- Die Frau sieht ihre Haupt- bzw. einzige „Berufung“ im Hausfrau- und Muttersein.
- Sie kocht, putzt, erzieht die Kinder, dekoriert das Haus (oft im „cottagecore“- oder „vintage“-Aesthetic) und unterwirft sich freiwillig der Führung des Ehemanns als „head of the household).
- der Ehemann ist der alleinige Ernährer (provider), der außerhalb des Hauses arbeiten goes.
- Sexualität und Ehe werden betont als „biblisch“ oder „natürlich“ dargestellt – often mit Bezug auf christlichen Fundamentalismus oder alt-right-Narrative.
- Ästhetik: Lange Kleider, Aprons (Schürzen), frisch gebackenes Brot, pastellfarbene Küchen, viele Kinder, field-and-fireplace-Vibes.
Aber in Zeiten, in denen das hier möglich ist…

…kann man natürlich auch Jugendidole zerstören.
Bei diesem ganzen Chaos wäre es vielleicht besser, man ändert täglich sein Geschlecht.






















