Der feige Rückzug des Verbands Die Familienunternehmer vor der eigenen AfD-Einladung ist ein erbärmliches Armutszeugnis. Ein angeblich mächtiger Mittelstandsverband, der innerhalb von 48 Stunden vor ein paar austretenden Konzernen und dem Twitter-Mob komplett einknickt, hat nicht nur kein Rückgrat, er hat schlicht keine Berechtigung.
Der Verband Die Familienunternehmer hat sich gerade auf offener Bühne lächerlich gemacht und sein eigenes Grab geschaufelt. Präsidentin Marie-Christine Ostermann hob großspurig das jahrelange Kontaktverbot zur AfD auf und ließ Abgeordnete einladen mit dem Satz: „Wir haben Abgeordnete der AfD zum Parlamentarischen Abend eingeladen, damit sie auch von uns hören, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet.“ Wörtlich weiter: „Leider ist öffentlich – auch durch Äußerungen der AfD – der falsche Eindruck entstanden, dass wir die Partei stärken wollten.“
Keine 48 Stunden später war der ganze Mut weg. Rossmann, Vorwerk und Fritz-Kola drohten mit Austritt, der Twitter- und LinkedIn-Mob tobte, und Ostermann zog die Einladung zurück mit dem erbärmlichen Winseln: „Wir müssen andere Wege der Auseinandersetzung finden, wie wir der AfD kritisch begegnen und gleichzeitig deutlich machen können, wofür wir stehen.“
Das ist keine „Korrektur“, das ist ein knallhartes, peinliches Einknicken vor ein paar Großkonzernen und ein paar tausend Moral-Aktivisten. Der angeblich mächtigste Mittelstandsverband Deutschlands – 60 % der Ausbildungsplätze, 50 % des BIP – lässt sich von Boykott-Drohungen und Shitstorm in die Knie zwingen und verrät damit jeden kleinen Familienbetrieb in Sachsen, Schwaben und im Ruhrpott, der jeden Tag gegen Energiepreise, Bürokratie und Fachkräftemangel kämpft.
Wenn selbst die Familienunternehmer nicht mehr den Mumm haben, mit der stärksten Oppositionspartei (aktuell 23–25 % in allen Umfragen) auch nur in einem geschlossenen Raum zu reden, dann ist dieses Land endgültig verloren. Dann hat die Cancel-Culture komplett gesiegt, dann ist offener Dialog tot, dann herrscht nur noch nackte Angst vor dem eigenen Schatten.
Deutschland stirbt nicht an der AfD – es stirbt an der stinkenden, charakterlosen Feigheit seiner eigenen sogenannten Eliten, die lieber kuschen, als einmal gerade stehen. Der Verband hat sich selbst entmachtet, den Mittelstand verkauft und der AfD ein Geschenk gemacht, das die monatelang ausschlachten wird. Schande über Schande.
(SB)























