Gestern flogen in der Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags mal wieder die Fetzen: Der Virologe Christian Drosten war dort geladen und wurde zu Fragen der damaligen Vorsorge und Krisenplanung angehört. Der “Posterboy der Pandemie“ Droste, der den grundrechtsfeindlichen und erratischen Merkel-Kurs mit Lockdowns und Maskenpflicht, der maßgeblich auch auf seine damalige “Expertise” hin zustandekam, verteidigte die Maßnahmen arrogant und kritiklos und zog krude Vergleiche: „Wir bauen das Schiff, während wir lossegeln müssen“, faselte er. Offenbar ist für ihn nach der Pandemie zudem vor der Pandemie – denn Drosten plädierte zudem für flexiblere “künftige” Maßnahmen, da sich Corona als so “dynamisch” erwiesen habe.
Kein Wort des Zweifels oder der Einsicht geschweige denn Reue darüber, dass diese “Pandemie” insgesamt ein völlig unverhältnismäßiger, auf inszenierte Angst und Hysterie gegründeter Schwindel war; typisch Drosten eben. Die Stimmung in der Kommission kippte dann schnell, als der von der AfD als Experte benannte Coronakritiker Stefan Homburg Drosten mit Vorwürfen bombardierte. Homburg, ein Maßnahmen- und insbesondere auch Maskengegner mit wie stets exzellenter und fundierter Vorbereitung, wollte wissen, warum Schweden trotz milder Regeln eine niedrigere Gesamtsterblichkeit hatte. Drosten behauptete daraufhin, nach der ersten Welle seien dort “fünfmal so viele wie bei uns” gestorben.
Keine Klärung erwünscht
Doch Homburg korrigierte und widersprach ihm, wies nach, dass diese Daten nur selektiv und aussagelos zustandekommen seien und unterbrach Droste wiederholt, wann immer dieser in Schwurbelei und Ablenkungsmanöver flüchten wollte. Außerdem war er dem Virologen “U-Turns” vor – z. B. eine völlige Neubewertung der Virusgefahr innerhalb von nur neun Tagen. Drosten wurde zunehmend schmallippig, auch auf die Fragen des ebenfalls von der AfD als Sachverständiger zugeladenen Arztes und Molekulargenetikers Michael Nehls. Aufklärung war auch bei dieser Sitzung leider nicht zu erwarten; die dreieinhalb Stunden endeten chaotisch und letztlich ohne Klärung.
Die ist aber auch gar nicht erwünscht. Es geht den etablierten Parteien und den Tätern von vor fünf Jahren allein darum, sich aus der Affäre zu ziehen, sich als Saubermänner hinzustellen, die das Beste versucht und getan hätten – und ansonsten alles auszusitzen, bis das öffentliche Interesse nachlässt. Dies wird hoffentlich nie eintreten. (TPL)






















