Im Zuge der widerlichen Rückgratlosigkeit des Verbands der Familienunternehmer, der zuerst die AfD zu ihrem Parlamentarischen Abend im Oktober eingeladen und die Brandmauer -völlig zu Recht- für gescheitert und beendet erklärt hatte, bevor er nach einem medialen Shitstorm kleinlaut zurückruderte und sogar groteskerweise behauptete, man habe die AfD-Abgeordneten nur eingeladen, um ihnen auszurichten, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich sei, hat sich nun der bekannte Top-Ökonom Hans-Werner Sinn zu Wort gemeldet. Im Interview mit der Schweizer „Weltwoche“ erklärte er, die AfD sei nicht nur nicht wirtschaftsfeindlich, sondern sogar wirtschaftsfreundlich.
Zwar sei ihr Wirtschaftsprogramm national ausgerichtet und missachte damit die Möglichkeiten und die Notwendigkeit europäischer Kooperation, Parteichefin Alice Weidel sei jedoch eine „gute Ökonomin“. Sinn sprach sich auch für eine Minderheitsregierung aus, die sich von Fall zu Fall, von Thema zu Thema und von Gesetz zu Gesetz Mehrheiten im Bundestag zu suche – bei inhaltlicher Übereinstimmung dann auch mit der AfD.
Der übliche Shitstorm
Der Mainstream spult inzwischen weiterhin die üblichen Phrasen ab: Reint Gropp, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, behauptete, die AfD habe zu zentralen wirtschaftspolitischen Herausforderungen keine tragfähigen Konzepte. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sei auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen, eine Politik, die ein Klima der Abschottung schaffe, schade Unternehmen unmittelbar und Parteien der politischen Mitte müssten wirtschaftspolitisch sichtbare Verbesserungen erzielen, um populistische Angebote zu entkräften – also das übliche abgedroschene Blabla. Deutschland zieht keine Fachkräfte an, sondern stößt sie ab, weil niemand in einem unsicheren, überbürokratisierten Hochsteuerland mit unfähiger Politkaste leben will.
Seit zehn Jahren strömt das archaische Prekariat Afrikas und des Nahen Ostens nach Deutschland, während der Fachkräftemangel immer schlimmer wird, weil das Land auch und gerade durch diese Form der Einwanderung immer unattraktiver für Menschen wird, die etwas zu bieten haben. Die AfD will dies endlich ändern und wird deswegen auch noch als wirtschaftsfeindlich bezeichnet. Sinn kann nur hoffen, dass ihm seine wahren und klaren Worte nicht noch einen Besuch der Antifa einbringen, deren Gewaltbereitschaft inzwischen keine Grenzen mehr kennt. (TPL)























