Markus Frohnmeier (Foto:ScreenshotX)
[html5_ad]

Soviel zur Mär vom „Russen-Troll“: AfD-Vize Frohnmaier als Ehrengast bei US-Transatlantiker-Gala eingeladen

f71cbe4e2c7c458c9650952672c38b5c

Zu den Lügen, die das Parteienkartell unablässig über die AfD verbreitet, gehört in letzter Zeit wieder verstärkt der unsinnige Vorwurf, sie sei der verlängerte Arm des Kremls. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gefällt sich darin, diesen Unsinn in immer neuen Varianten vorzutragen, der nun auch dadurch eindrucksvoll widerlegt wird, dass der stellvertretende AfD-Vorsitzende Markus Frohnmaier am 13. Dezember als Ehrengast bei der jährlichen Gala des New York Young Republican Club eingeladen ist und auch noch eine Auszeichnung erhält. Dabei werden auch Abgeordnete der US-Republikaner anwesend sein. Die guten Beziehungen der AfD zur Partei von US-Präsident Donald Trump werden dadurch noch weiter vertieft. Die AfD sei ein Vorbild im Kampf gegen die politische Linke und Frohnmaier sei „eine bedeutende Persönlichkeit“ und der führende Vertreter der AfD für Außenbeziehungen, erklärte der Club gegenüber „Politico“. Im August hatte der Club eine Erklärung veröffentlicht, in der er zu einer „neuen bürgerlichen Ordnung“ in Deutschland aufrief.

„Politico“ bot natürlich möglichst viele linke Stimmen auf, die die Auszeichnung Frohnmaiers kritisieren. Das Southern Poverty Law Center sieht in der Einladung Frohnmaiers „ein weiteres Beispiel für Versuche, die extreme Rechte in der US-Politik zu mobilisieren“ und verbreite den gleichen verleumderischen Sermon wie die deutsche Mainstream-Journaille. Die AfD verbreite „nicht nur anti-migrantische und anti-islamische Ideen und Politik, sondern bedient sich auch Taktiken direkt aus der NS-Zeit — einschließlich antisemitischer Handlungen ihrer Mitglieder und der Verwendung nationalsozialistischer Parolen“.

AfD hat beste Beziehungen aller Parteien – zu den USA!

Todd Gutnick, der Sprecher der Anti-Defamation League (ADL), behauptete: „Die deutsche AfD hat eine bedrückende Geschichte, die antisemitische und fremdenfeindliche Rhetorik einschließt. Die AfD hat die antisemitische ‚Großer-Austausch‘-Verschwörung übernommen, und ihre derzeitige Vorsitzende Alice Weidel hat Deutschlands Engagement für die Erinnerung an den Holocaust als ‚Schuldkult‘ bezeichnet“. Frohnmaier wies dies „kategorisch“ zurück und verwies auf seine starke Unterstützung für Israel. Die Darstellung der ADL über „die historische Verantwortung unseres Landes“ sei „unzutreffend“. Die AfD stehe „für ein verantwortungsvolles, umfassendes Gedenken, das sowohl das dunkelste Kapitel als auch die positiven Leistungen unseres Landes berücksichtigt“. Deutschland brauche „gerade in diesem Bereich keine Belehrungen von Ausländern“, so Frohnmaier.

Alle Kritik ändert nichts daran, dass die AfD bessere Beziehungen in die USA unterhält, als die deutsche Regierung. Christian Freuding, der Heeresinspekteur der Bundeswehr, klagt, die Kommunikation mit seinen Ansprechpartnern in Washington sei „abgebrochen, wirklich abgebrochen“. Früher habe er „Tag und Nacht“ Pentagon-Mitarbeiter per Textnachricht erreicht. Das sei jetzt vorbei. Um Informationen darüber zu erhalten, dass die Trump-Regierung bestimmte Waffenlieferungen an die Ukraine aussetze, habe er sich an die deutsche Botschaft in Washington wenden müssen, die wiederum erst einen Kontakt im Kriegsministerium habe finden müssen. Dies zeigt eindrucksvoll, wohin die deutsche Großmäuligkeit geführt hat. AfD-Chefin Alice Weidel hatte Recht, als sie kürzlich im Bundestag erklärte, die AfD sei „die einzige Partei, die einzige Fraktion mit offenen Kanälen“ zu den USA und nach Russland. Und während vor allem Union und SPD sich mit Russland-Bashing überschlagen, treffen sich einige Ex-Politiker beider Parteien mit russischen Vertretern in Abu Dhabi, um den Dialog nicht völlig abreißen zu lassen. Hier faselt Söder aber nicht von „Bücklingen Moskaus“. Es ist die gleiche Heuchelei und Verlogenheit wie überall sonst auch. (TPL)

 

 

image_printGerne ausdrucken

Themen