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Strom und Gas – da war doch was

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Um sich zumindest noch für ein paar Wochen an der Macht zu halten, spielt Friedrich Merz den von Linken und Grünen geführten Hampelmann, schwafelt was von „Klimaneutralität“ und treibt die wirtschaftsfeindliche, grüne Energiewende weiter voran.

Das hat natürlich Folgen, Konsequenzen, die die Bürger zu spüren bekommen.  Aber die haben Merz noch nie sonderlich interessiert. Und so kann es sein, dass er diesen Winter als Erster das Licht ausknipsen darf und die Heizung runterdrehen muss.

Die Horrormeldungen verdichten sich nämlich:

Thomas Dietz, MdB, AfD erklärt, worum es geht:

„Dunkelflaute, Rekordverbrauch & explodierende Preise: So deutlich, dass es sogar die Tagesschau bemerkt

Mittlerweile warnt sogar die Tagesschau ganz offen davor, dass die deutschen Gasspeicher deutlich zu niedrig gefüllt sind. Statt der üblichen Werte von über 90 % für diese Jahreszeit liegen wir aktuell nur bei 69,3%. Das ist ein Einbruch um rund 23 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr – und geschieht ausgerechnet in einer Phase, in der wir so dringend wie nie auf stabile Energiereserven angewiesen wären.

Doch die Realität ist noch dramatischer:

Während die Speicher gefährlich niedrig stehen, fährt Deutschland gleichzeitig die höchste Gasverstromung seit einem Jahrzehnt. Am 25. November wurden morgens um 8:15 Uhr über 19 Gigawatt Strom aus Gas erzeugt – so viel wie noch nie zuvor.

Für jede Gigawattstunde Strom müssen Gaskraftwerke im Schnitt zwei Gigawattstunden Gas verbrauchen. Allein an diesem Tag wurden über 780 Gigawattstunden Gas nur zur Stromerzeugung verbrannt. Gleichzeitig liefert LNG – angeblich „Deutschlands Rettung“ – weit weniger als gebraucht wird. Am gleichen Tag kamen über Importe nur etwa 240 Gigawattstunden an – nicht einmal ein Drittel dessen, was wir verstromt haben.

Das bedeutet: Wir entleeren unsere Gasspeicher schneller, als wir sie füllen können.

Die Lage verschärft sich zusätzlich durch mehrere Faktoren:

– Windkraft produzierte zeitweise nur 5 % der benötigten Leistung.

– Solar brachte am Nachmittag praktisch 0 %.

– Der Stromverbrauch lag bei 72.000 bis 75.000 Megawatt – nahe eines Jahresrekords.

– Die Strompreise schossen über weite Teile des Tages auf 250 bis 400 €/MWh, mehr als das Dreifache des Jahresdurchschnitts.

Und das, wohlgemerkt, noch vor dem eigentlichen Wintereinbruch.

Auch unsere europäischen Nachbarn leiden:

Schweden etwa produzierte an dem Tag mehr Strom, als es verbrauchte, überwiegend aus Wasserkraft, Atomkraft und Wind. Trotzdem explodierten die Preise im Süden des Landes auf über 400 €/MWh – weil Deutschland massiv Strom zukaufen musste. Auch Norwegen, Polen und Österreich wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Als wäre das nicht genug, stehen gleichzeitig über 7 Gigawatt an deutschen Kraftwerken aufgrund von Revisionen oder Störungen nicht zur Verfügung. Selbst wenn alle steuerbaren Kraftwerke laufen würden, käme Deutschland bei hoher Last nur knapp über die Runden – Importe wären unverzichtbar.

Und die Regierung? Sie schaut zu.

Statt gegenzusteuern, wurden:

– Speicherpflichten gelockert

– keine ausreichenden Gaskraftwerksreserven aufgebaut

– keine tragfähigen Ersatzkapazitäten geschaffen

– weiterhin fossile Kapazitäten abgeschaltet, obwohl wir sie dringend bräuchten

– Wind- und Solarenergie als „Hauptsäulen“ verkauft, obwohl sie an diesem Tag zusammen nur 12 % lieferten

Während Deutschland historisch hohe Gasverbräuche verzeichnet, sind die Speicher so niedrig gefüllt wie seit Jahren nicht. Die Regierung verlässt sich auf LNG-Terminals, schafft es aber nicht, genügend Gas zu beschaffen oder die Speicher zu stabilisieren.

Die aktuelle Energiepolitik führt uns in eine gefährliche Abhängigkeit, in der:

– Speicher leerer sind als je zuvor,

– Gasverstromung Rekorde bricht,

– Strompreise explodieren,

– Importländer mit in die Krise gezogen werden,

– und das Versorgungssystem an der Belastungsgrenze arbeitet – lange bevor der Winter richtig begonnen hat.

Deutschland steuert sehenden Auges auf eine systemische Versorgungslücke zu. Die Lage ist ernst. Wer das kleinredet, ignoriert die Daten!“

Das ist natürlich noch nicht alles. Der umtriebige Unternehmer Emanuel Boeminghaus hat ebenfalls eine Horrormeldung für uns:

„Deutschland schlittert in eine 24-Gigawatt Stromlücke. Und die Merz-Regierung kann nur zusehen. Analyse: Die neuen Berechnungen von Bloomberg zeigen eine potenzielle Lücke von 24 Gigawatt, weil Deutschland kaum neue Kraftwerke baut und gleichzeitig immer mehr elektrifiziert. Die Lastspitzen steigen, die flexible Erzeugung sinkt und selbst europäische Nachbarn können in Kältewellen kaum aushelfen. Die Folge ist ein wachsender Druck auf das Stromsystem, der direkt auf steigende Preise durchschlägt. Versagen:

Die Merz Regierung übernimmt die alte Kraftwerksstrategie ohne entscheidende Neuerungen, obwohl die Branche auf lange Lieferzeiten und fehlende Ausschreibungen hinweist. Der Kohleausstieg 2030 wird ohne Ersatzleistung unhaltbar, während Haushalte und Unternehmen bereits heute mit den höchsten Strompreisen Europas konfrontiert sind. Das gesamte System zeigt die Folgen jahrelanger Blockaden und verschleppter Entscheidungen. Die 24 Gigawatt stehen sinnbildlich für ein Land, das schneller elektrifizieren will als es bauen kann.“

Drücken wir die Daumen, dass der so genannte Klimawandel, die Erderwärmung in diesem Jahr wieder ordentlich zuschlägt und es nicht so kalt wird. Der Rest ist dann wohl Gottvertrauen:

Gott spricht: „Es werde Licht!“ (1. Mose 1,3)

Aber wer bezahlt das alles:

Strom und Gas ist in Deutschland so teuer wie nirgends auf der Welt und das schafft dann selbst der ehemalige Exportweltmeister Deutschland nicht mehr. Unter diesen Bedingungen, die wir jetzt in Deutschland haben werden die Unternehmen auswandern und zwar aus Deutschland und aus der EU, weil diese Politiker die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen durch völlige irrationale Energiepolitik zerstört haben. Politik ist zu einem Schimpfwort in Deutschland geworden und wir haben Minister, die wirklich überhaupt kein ökonomisches Wissen haben siehe Bärbel Bas und so etwas funktioniert einfach nicht. (Quelle: X)

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