Dass die ARD ihre linke Propaganda nicht auf ihre pseudo-journalistischen Programme beschränkt, sondern auch Unterhaltungssendungen damit verseucht, ist nichts Neues. Im „Tatort“ und anderen Krimis sind in der Regel weiße Deutsche, am besten noch raffgierige Unternehmer mit Neonazi-Tendenzen, die Mörder, die sich an oft migrantischen Opfern vergehen, denen die rassistische deutsche Gesellschaft Arbeit und Brot verweigert.
Der am Mittwoch ausgestrahlte ARD-Film „Schattenmord – Unter Feinden“ hat dies noch einmal auf ein neues Niveau erhoben beziehungsweise gesenkt. Hier findet sich alles, was das linke Propagandaherz begehrt. Hauptfigur ist eine junge, arabischstämmige Kommissarin, die entschlossen gegen Clankriminelle vorgeht, wobei es immerhin schon bemerkenswert ist, dass deren Existenz überhaupt zugegeben wird. Im weiteren Verlauf wird dann eine hanebüchene, grotesk lebensfremde Story abgespult, bei der ein Rabbi im Mord an einem jüdischen Staatsanwalt ermittelt und dabei schließlich mit der arabischen Topkommissarin zusammenarbeitet. Abstrusere und realitätsfremdere Phantastereien sind kaum denkbar
Der Ermordete hatte -natürlich- gegen ein rechtsextremes Netzwerk ermittelt, was man bei der Polizei aber vertuschen will. Dann gibt es noch Verbindungen zum unaufgeklärten Mord an einer Migrantin, bei der die Polizei -natürlich irrtümlich und völlig unbegründet- von einem Ehrenmord ausgegangen war. „Es ist ja so einfach, Menschen in Schubladen zu stecken und vorzuverurteilen“, sagt eine Angehörige. „Ich weiß. Tut mir sehr leid, dass Sie diese Erfahrung machen mussten“, entgegnet die arabische Kommissarin. Außerdem erfährt man, dass der Ausdruck ‚Ehrenmord‘ rassistisch sei, da er verschleiere, dass alle zwei Tage eine Frau von einem Mann getötet werde: „Das sind Femizide! Nur ein Bruchteil davon sind sogenannte Ehrenmorde“, wird belehrt. „Die Frau war lesbisch und lebte mit einer Deutschen zusammen, das sah für mich ganz klar nach Ehrenmord aus!“, rechtfertig sich die damalige Ermittlerin.
Filmemacher im Fieberwahn
Es stellt sich heraus, dass der ermordete Staatsanwalt einem rechten Thinktank namens „Ambrosius Stiftung“ auf der Spur war, eine unverkennbare Anspielung auf die Desiderius-Erasmus-Stiftung der AfD. Diese wird -natürlich- von einer Unternehmerin namens Claudia Placzeck geführt, die einen Migrationsstopp will, das dänische Modell befürwortet und von schutzlosen Frauen, erodierender öffentlicher Sicherheit, schutzlosen Frauen und dem Gewaltpotential von Muslimen spricht. Am Ende stellt sich heraus, dass es ein rechtsextremer Polizist und Assistent der arabischen Kommissarin war, der nicht nur den jüdischen Staatsanwalt, sondern zuvor auch bereits die Migrantin ermordet hat. Nachdem man ihm auf die Spur gekommen ist, nimmt er sich mit Gift das Leben.
Was fast schon klischeehaft in ihrem geschlossenen realitätskorrumpierenden Weltbild gefangene Filmemacher im Fieberwahn hier vorlegen, ist an Infantilität und Einfältigkeit selbst für ARD-Verhältnisse ein neuer Tiefpunkt. „Besonders am Herzen lag der Drehbuchautorin die Darstellung des Miteinanders verschiedener Religionen. Der Film zeigt die Beziehung und die alltägliche Zusammenarbeit zwischen Juden und Muslimen. Ihr klares Statement dazu: ‚Das ist keine Utopie. Das ist das wirkliche Leben – und entspricht meiner persönlichen Erfahrung in Deutschland‘“, wurde zu diesem peinlichen Machwerk mitgeteilt, in dem Araber und Juden friedlich zusammenarbeiten und sich durch ein von weißen Rechten durchsetztes Land kämpfen müssen, wovon vor allem Polizei und Justiz betroffen sind. Und Unternehmer sind bekanntlich ohnehin immer rechts. Zu den genauen Kosten für diesen unterirdischen Quatsch wollte die Produktionsfirma Degeto sich auf „Nius“-Anfrage lieber nicht äußern. Man muss aber von rund zwei Millionen Euro Zwangsgebührengeld ausgehen, die dafür verbraten wurden, die Albernheiten einer Drehbuchautorin aus dem linken Wolkenkuckucksheim zu verfilmen, für deren Primitivität man sich wahrscheinlich sogar in Nordkorea schämen würde. (TPL)























