Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt erneut, dass das Bürgergeld das von Anfang an absehbare Desaster ist – wie alles, was die Ampel-Regierung angerichtet hat. Für die Untersuchung wurden zwischen April und Juni wurden 1006 Bürgergeldbezieher im Alter von 25 bis 50 Jahren befragt. 57 Prozent der Teilnehmer gaben an, im zurückliegenden Monat nicht nach einem neuen Job gesucht zu haben. Als Gründe verwiesen 74 Prozent davon auf gesundheitliche Probleme, 49 Prozent auf „zu wenige passende Stellen“, 25,5 Prozent meinten, ihre finanzielle Lage würde sich durch die Jobsuche nicht verbessern, 22 Prozent erklärten, durch die Pflege von Kindern oder Angehörigen gebunden zu sein und elf Prozent gaben an, sich mit „Gelegenheitsarbeiten“ finanziell über Wasser zu halten. Von denen, die aktiv nach einer Arbeit suchen, investierten die meisten „vergleichsweise wenig“ damit. Nur sechs Prozent gaben an, 20 Stunden oder mehr pro Woche mit der Jobsuche zu verbringen, bei 26 Prozent waren es bis zu neun Stunden pro Woche. 45 Prozent aller befragten Bürgergeldbezieher sprachen von psychischen oder chronischen Erkrankungen. 43 Prozent erklärten, noch kein Stellenangebot vom Jobcenter erhalten zu haben, 38 Prozent sagten, sie hätten bislang keine Weiterbildungsmaßnahme erhalten.
Die Bertelsmann-Stiftung zog darauf den Schluss, es sei ein „konstruktiver Umgang mit der Situation“ erforderlich. „Wenn chronische oder psychische Krankheiten keine realistische Chance auf eine Integration in den Arbeitsmarkt bieten, dann sollte ein Wechsel aus der Grundsicherung in ein besser passendes Unterstützungssystem wie die Sozialhilfe oder die Erwerbsminderungsrente geprüft werden“, erklärte deren Experte Tobias Ortmann. Roman Wink, ein weiterer Arbeitsmarktexperte, forderte, die Jobcenter müssten den Schwerpunkt neu setzen – hin zu „weniger Bürokratie, mehr Vermittlung. Jobcenter müssten Menschen in passende Arbeit bringen.
Kaum noch Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt
Dass sie dazu nicht fähig sind, zeigen sie jedoch seit Jahren. Im vergangenen Jahr gab es nur 4,9 Prozent Vermittlungen in den regulären bzw. ersten Arbeitsmarkt – ein neuer Negativrekord. Zudem gibt es immer weniger Arbeitsvermittler, zugleich wuchs die Bundesagentur für Arbeit aber in den letzten zehn Jahren von 96.300 auf 101.000 Vollzeitstellen – ohne das Personal der Jobcenter! Die Personalkosten stiegen im gleichen Zeitraum von 3,9 auf 5,58 Milliarden Euro. „Die Bundesagentur für Arbeit ist ein Moloch mit unglaublich hohen Verwaltungs- und Personalkosten. Ausgerechnet im Kerngeschäft, der Vermittlung von Menschen in Arbeit, gibt es aber weniger Mitarbeiter. Und diese arbeiten offensichtlich deutlich weniger effizient“, erklärte der Sozialökonom Bernd Raffelhüschen dazu.
Hinzu kommen natürlich auch die Fehlanreize durch das Bürgergeld selbst: wer dadurch genauso viel oder nur unwesentlich weniger Geld erhält als mit Arbeit, zieht es verständlicherweise vor, nicht oder nebenher schwarz zu arbeiten. Und schließlich sind fast die Hälfte der Bürgergeldbezieher Ausländer. In diesem Jahr sind es 47,6, im letzten Jahr waren es 47,9 Prozent. 2015 lag ihr Anteil noch bei 23,8 Prozent, seither steigt er stetig an. Da der größte Teil auch noch illegal im Land ist, werden dadurch Milliardenkosten verursacht, die völlig überflüssig sind. Eine ineffektive Monsterbehörde, die vor allem als Versorgungsanstalt für irgendwelche Günstlinge des Parteienstaates dient, falsche Anreize und die illegale Massenmigration haben auch hier zu einem Desaster geführt, das sich immer weiter verschlimmert. (TPL)























