Nichts für schwache Nerven: Weihnachtsmärkte 2025
Von wegen „friedliche Adventszeit“. In diesem Jahr geht es mancherorts ziemlich rund. Trotz „Merkelpoller“ und Polizeischutz. Wir haben hier mal einige Meldungen zusammengestellt:
Nach Bränden an Verkaufsständen auf dem Schorndorfer Christkindlmarkt im Landkreis Cham läuft die Suche nach dem Täter. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen. (Quelle: BR24).
AfD-Politiker René Dierkes kommentiert das wie folgt:
In Schorndorf, Landkreis Cham in der Oberpfalz, wurde in der Nacht zum 1. Advent ein Brandanschlag auf den traditionellen Christkindlmarkt verübt. Nur dank einer aufmerksamen Autofahrerin, die den Brand um 4 Uhr in der Nacht bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert hatte, konnte verhindert werden, dass der Weihnachtsmarkt ganz abbrennt und das Feuer auf das angrenzende Rathaus und das Gemeindezentrum des 3000-Seelen-Pfarrdorfs übergreift – mit unabsehbaren Folgen. Der oder die von einer Überwachungskamera festgehaltenen Täter haben wohl Petroleum als Brandbeschleuniger eingesetzt und 8 hölzerne Verkaufsstände vor dem gezielten Anzünden damit eingesprüht.
Nur dank der umgehenden Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr, die dabei auch ihren eigenen Stand löschen musste, konnte Schlimmeres verhindert werden. So konnte der traditionell eintägige Christkindlmarkt, der heuer sein 40. Jubiläum feiert, dennoch wie gewohnt am 1. Advent bis 22 Uhr stattfinden. „Diese unbekannten Täter verspürten beim Anblick des Weihnachtsmarktes wohl nur puren Hass“, schrieb die Bild (30.11.2025) – man könnte fast sagen: Sie versprühten ihren Hass.
Der Bürgermeister der Gemeinde, Max Schmaderer (Freie Wähler) sprach laut Bild von einem „feigen Anschlag gegen das Ehrenamt und die Vereine, der aufs Schärfste zu verurteilen ist.“ Deshalb rief er zu einem „guten Besuch des Christkindlmarktes“ auf, was „den geschädigten Vereinen sehr helfen“ würde. Damit trifft Bürgermeister Schmaderer aber nicht den Kern. Denn auch, wenn die Aussteller nun Brandschäden zu verzeichnen haben, galt der Anschlag doch christlichem Brauchtum, in jedem Fall aber deutschem Kulturgut. Die Weihnachtsmärkte in Deutschland besuchen regelmäßig auch viele ausländische Touristen, die eigens deshalb ihren Winterurlaub in Deutschland verbringen.
Unsere Weihnachtsmärkte sind inzwischen mit schweren Pollern und teuren Hochsicherheitskonzepten zu regelrechten Festungen ausgebaut. Schon jetzt will deshalb bei einem Weihnachtsmarktbesuch kaum noch romantische Stimmung aufkommen. Aber wenn sie durch Fahrzeuge nicht mehr angegriffen werden können, dann kommen Täter eben auf andere Ideen. „Während die Altparteien plötzlich beginnen, islamische Feiertage in Deutschland einzuführen, müssen zur gleichen Zeit christliche Weihnachtsmärkte mit Polizei und Merkels Beton-Pollern landesweit geschützt werden und manche Kirchen und Weihnachtsmarktstände beginnen sogar zu brennen“, schreibt Bloggerin Miriam Hope (1.12.2025). Wir schließen uns ihrer Frage an: „Was bleibt von unserer Kultur, wenn wir sie zunehmend verteidigen müssen?“
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Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag (30. November) die Esel in der „lebendigen Krippe“ des Erbacher Weihnachtsmarktes gequält. Die Gruppe habe den beiden Eseln, die sehr zutraulich seien und an den Zaun kämen, wenn Menschen da sind, ins Gesicht geschlagen. Zudem seien in der vergangenen Woche unter anderem Weihnachtsschmuck beschädigt, Lebensmittel gestohlen sowie Stromkästen und öffentliche Toiletten beschmiert worden. In einer Kirche in der Innenstadt seien Fäkalien hinterlassen sowie Kerzenständer und Bänke beschädigt worden. (Quelle: X)
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Auf einem Brüsseler Weihnachtsmarkt wehen palästinensische Fahnen. Julian Adrat schreibt auf X:
„Muslime umzingeln Brüsseler Weihnachtsmärkte. Kinder weinen, Familien fliehen. Warum schweigt der ÖRR?“
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Auf dem Weihnachtsmarkt in Weimar eskalierte ein Streit: Ein 29-Jähriger zog ein Messer, Besucher drängten ihn ab. Bei dem anschließenden Polizeieinsatz wurden der Tatverdächtige und drei weitere Personen durch Pfefferspray leicht verletzt. Der Mann (laut „Bild“ ein Marokkaner) ist bereits wieder auf freiem Fuß. (Quelle: Welt)
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Mitglieder der Frauenorganisation @Coll_Nemesis entrollen vor dem Straßburger Weihnachtsmarkt ein Transparent mit folgendem Text: „6428 Vergewaltigungen und versuchte Vergewaltigungen durch Ausländer im Jahr 2024. Lieber Weihnachtsmann, schiebe diese Vergewaltiger wieder ab!“ (Quelle: X).
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Anabel Schunke schreibt:
Der Weihnachtsmarkt in meiner Heimatstadt Goslar zählt zu den schönsten ganz Deutschlands. Mittlerweile muss selbst ein solcher Weihnachtsmarkt in einer knapp 50.000 Einwohner Stadt mit martialischen Straßensperren geschützt werden. Die Leute scheint es nicht zu stören. Die Stadt war brechend voll. Aber ist das noch Freiheit? Ist das noch unsere Art zu leben? Ich kann und will das nicht hinnehmen.
Steffan Nehte schreibt:
Ich wollte mal ganz gemütlich mit der Familie über den #Weihnachtsmarkt schlendern. Den Duft von Mandeln in der Luft, und zwischen Glühweinstand und Kinderkarussell plötzlich schwer gepanzerte Beamte, die eher nach Mossul passen als auf einen deutschen Weihnachtsmarkt. Deutschland 2025, und wir sollen so tun, als sei das alles völlig normal und wir müssen uns keine Sorgen um die eigene Sicherheit machen. Danke an all die Verantwortlichen.
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Tim Kellner schreibt:
Arabische Musik knallt über den Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Pure Provokation. Sie spucken auf unsere Werte.
Es gibt aber auch schöne Dinge, über die man berichten kann:

Allerdings kommt so etwas nicht überall gut an. Birgit Kelle kommentiert die „Aktionswoche“ wie folgt:
Wäre ich einer der 300 Verletzten oder Familienagehöriger einer der 6 Toten des Terrors vom Weihnachtsmarkt Magdeburg ich würde mich übergeben angesichts dieser Ignoranz gegenüber dem wahren Problem und der Instrumentalisierung der Verletzten und Toten, so als hätten „Hass und Hetze“ 600 Opfer produziert und nicht etwa ein polizeibekannter Araber, der seit Jahren mit Drohungen von sich hören macht. Ja singt nur für die weltoffene Stadt, in der eure Kinder totgefahren und eure Schwestern und Brüder tot, querschnittsgelähmt, schwerverletzt und traumatisiert zurückbleiben, weil dieser Staat eure Sicherheit nicht mehr garantieren kann und will, seine Behörden versagen und niemand etwas ändert an der Gefahr, die aus anderen Kulturräumen ungebremst einwandert. Ja singt auf eurem Weg in den Kontrollverlust, wenn ihr dann besser ertragt, wie ihr selbst gerade versagt, indem ihr eure Kinder einer Zukunft preisgebt, in der ihr sie nicht mehr schützen könnt. Die Lämmer haben schon immer geschwiegen. Der Magdeburger singt.
Und diese Meldung kam gerade auch noch rein:
10 Tote, mindestens 19 Verletzte nach Autoangriff auf Weihnachtsmarkt Der Vorfall ereignete sich gestern Abend in Guadeloupe, Frankreich. Die Identität des Verdächtigen wurde von den Behörden noch nicht bestätigt, er wurde jedoch am Tatort festgenommen. Wir alle wissen, wer das tut. (Quelle: X)
Aber auch außerhalb der Weihnachtsmärkte geschieht gerade einiges. Matsuhime schreibt:
Das Ulmer Münster vollendet nun seinen ideologischen Feldzug: Die fast hundert Jahre alte Scheible-Krippe – ein handwerkliches Meisterwerk des Ulmer Bildhauers Martin Scheible aus den 1920er Jahren – wird gnadenlos entsorgt. Grund? Die Darstellung des heiligen Königs Melchior: dunkle Haut, goldene Ohrringe, Fußreifen und betonte Lippen – Elemente, die damals künstlerisch üblich waren, heute aber als „rassistisches Klischee“ gebrandmarkt werden.
Seit 1992 stand diese Krippe treu in der größten protestantischen Kirche Deutschlands, bis 2020 der Aufschrei kam: Nicht nur die Figur wurde herausgebrochen, nein, 2023 entschied der Kirchenrat einstimmig, das gesamte Ensemble an die Stifterfamilie zurückzugeben. Ab dem 1. Advent 2025 ersetzt eine neutrale „klassische“ Variante von Helmut Reischl das Ganze – ohne Kontext, ohne Erklärung, ohne Respekt vor der Geschichte. Der liebevoll genannte „Brezelkönig“ (wegen des typischen Ulmer Brezel-Geschenks ans Christkind) mutiert so zum Symbol einer selbstzerstörerischen Sensibilitätspolitik.
Das ist nicht Inklusion, das ist kulturelle Amnesie pur: Eine Kirche, die eigentlich Brücken über Epochen schlagen sollte, reißt stattdessen ihre eigenen Wurzeln aus, um dem neuesten Moralwahn zu huldigen. Wer braucht schon historische Tiefe, wenn man stattdessen alles glattbügelt? Bald fliegen die barocken Altäre mit ihren „problematischen“ Heiligenfiguren raus, die Schwarzen Madonnen in die Asservatenkammer – alles im Namen einer Vielfalt, die letztlich nur Uniformität erzwingt. Die evangelische Führung in Ulm demonstriert mal wieder: Besser alles verbrennen, als zuzugeben, dass Kunst der Vergangenheit nicht nach heutigen Maßstäben zu richten ist. Ein Skandal, der die Kirchenkrise nur beschleunigt – und berechtigt fragt: Wie lange noch, bis Weihnachten selbst als „kulturell appropriativ“ gilt?
Und das Amen in der Kirche ist wohl auch einfach so verschwunden…