Emissionshandel und CO2-Preis: Nur einige wenige der von Deutschland via EU durchgepeitschten wirtschaftsschädlichen Maßnahmen (Montage:Imago/Ohde)
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Perverser geht’s nicht: Deutschland drohen bis zu 100 Milliarden EU-Strafen – weil es die eigenen wahnsinnigen Klimavorgaben nicht erfüllt

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Deutschland hat sich durch den Klimawahn zwar deindustrialisiert und geht wirtschaftlich zugrunde – doch dies reicht der EU noch nicht. Nun krepiert das Land endgültig an seiner eigenen wahnhaften Klimapolitik mit seiner fatalen “Vorreiterrolle”, der niemand nachfolgend wollte: Deutschland hat nämlich die von ihm selbst durchgedrückten Klimavorgaben nicht eingehalten; bereits durch die bisherige Klimapolitik sind Wachstum und Industrie in die Knie gezwungen worden, doch das genügt den Grünen nicht. Weil ihre Habeckschen Ziele nicht umgesetzt wurden, jammern sie über ein “Scheitern” der Klimapolitik – und so sieht es auch die EU. Bis 2030 folgt nun spätestens die Abrechnung – und zwar in Form der EU-Klimaschutzverordnung (ESR). Nach EU-Zahlen und Berechnungen des Umweltbundesamtes fehlen für den Zeitraum 2021 bis 2030 rund 224 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Dies müsste mit sogenannten Annual Emission Allocations anderer EU-Staaten geschlossen werden, deren Preis aber am Emissionshandel hängt.

Das Spektrum der Schätzungen über die Strafzahlungen, die wegen dieses Irrsinns auf Deutschland zukommen, reicht von 13 bis knapp 100 Milliarden (!) Euro. Deutsche Regierungen hatten die EU jahrelang gefordert, möglichst strikte Klimavorgaben einzuführen und wollten natürlich selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb verpflichtete man sich, seine Emissionen bis 2030 jeweils um 50 Prozent gegenüber 2005 zu senken. Dies führte zu massiven Belastungen für Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und kleinere Industrieanlagen. Um das Maß voll zu machen, trägt Deutschland auch noch den CO2-Ausstoß internationaler Lkw- und Bahnverkehre, die nur hindurchfahren. Mit jedem dieser Fahrzeuge erhöht sich die deutsche ESR-Bilanz, obwohl der Konsum in anderen Ländern stattfindet.

Alptraumhafte Wahl

Länder wie Italien oder Frankreich setzten sich vernünftigere Ziele, sofern dies innerhalb dieser ganzen absurden Klimakonstrukts überhaupt möglich ist. Dafür, dass man sich zum klimapolitischen Musterschüler erklärt und sich völlig grotesken und unerfüllbaren Zielen verschrieben hat, bezahlt man nun nicht nur mit der wirtschaftlichen Selbstzerstörung, sondern bürdet den dadurch in die Armut getriebenen Menschen weitere, völlig überflüssige Kosten auf. Auf jeden Bürger kämen Kosten von 160 bis 1.000 Euro zu, wenn sich die Prognosen bewahrheiten sollten. Nun steht man vor der alptraumhaften Wahl, entweder Milliarden an andere EU-Staaten zu überweisen oder noch drastischere CO2-Reduzierung zu betreiben. Dies würde unter anderem beschleunigte Gebäudesanierung und Dämmprogramme, noch weiter steigende Energiepreise, den erzwungenen Austausch fossiler Heizsysteme und die steuerliche Verteuerung von Benzin- und Dieselautos bedeuten.

Dieser nächste Sargnagel für die eigene wirtschaftliche Existenz zeigt erneut, dass der Klimawahn ein einziges selbstmörderisches Milliardengrab und kostet Deutschland für immer seinen Platz unter den führenden Wirtschaftsnationen. Der Bevölkerung werden immer neue Belastungen aufgebürdet, die absolut überflüssig sind. Auch dies ist ein einziger verbrecherischer Irrsinn, der den Untergang des Landes beschleunigt, der auf allen Ebenen stattfindet. (TPL)

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