Am Freitag hat der Bundestag das milliardenschwere Rentenpaket der Ampel-Überreste mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD durchgepeitscht. Das Ergebnis: Aus den großmäulig angekündigten 18 „Rentenrebellen“ der Jungen Gruppe blieben genau sieben übrig. Der Rest, darunter die lautesten Selbstdarsteller Philipp Amthor, Frederik Bouffier und Daniel Kölbl, hat sich flach auf den Bauch gelegt und brav mit Ja gestimmt. Es war der erbärmlichste Massenkniefall, den die Union seit Jahren hingelegt hat. Wer waren die Umfaller, die trotz vollmundiger Ankündigungen und schriftlicher Erklärung, dem Rentenpaket niemals zustimmen zu können, aus Angst um die eigene Karriere umgefallen und sich dem Druck von Spahn und Lügen-Merz in dieser gelenkten Demokratie gebeugt haben?
Noch vor Wochen posierten sie als Retter der jungen Generation: „Wir lassen uns nicht die Renten der Zukunft kaputtsparen!“ Positionspapiere, Interviews, dramatische Instagram-Posts – alles nur billiges Theater. Sobald Friedrich Merz und Jens Spahn den Daumen senkten, war der Spuk vorbei. Kölbl gab es sogar offen zu: „Machtpolitische Gründe siegen.“ Übersetzt: „Mir sind Ministerposten und Listenplatz wichtiger als jedes Prinzip.“ Bouffier, Sprössling des hessischen CDU-Adels, und Amthor, der ewige Jungstar mit Hang zu Luxus-Lobbyreisen, folgten artig. Neun von achtzehn Kern-Rebellen verkauften ihre angebliche Überzeugung für ein warmes Plätzchen in der Fraktion.
Das sind die zehn jungen Abgeordneten, die im Rentenstreit eingeknickt sind:
- Anna Aeikens
- Florian Bilic
- Leif Erik Bodin
- Frederik Bouffier,
- Daniel Kölbl
- Carl-Philipp Sassenrath
- Vivian Tauschwitz
- Philipp Amthor
- Catarina dos Santos-Wintz
- Sebastian Schmidt
Nur sieben hielten die Fahne hoch:
- JU-Chef Johannes Winkel
- Pascal Reddig
- Yannick Bury
- Marvin Schulz
- Johannes Wiegelmann
- Nicolas Zappelius
- Helmut Kohls Enkel Johannes Volkmann
Sieben Männer, null Frauen.
Der Rest der selbsternannten „Zukunftsgeneration“ hat bewiesen: Wenn es ernst wird, zählt nur die eigene Karriere, die eigene Diät, die eigene Altersversorgung als Abgeordneter. Die Jungen, die angeblich für die Jungen kämpfen wollten, haben die Jungen verraten – für nichts.
Das Paket selbst ist ein einziger Enkeltrick: Rentner sofort plus, Beitragszahler und Steuerzahler werden über Jahrzehnte geschröpft, die Demografie-Lebenslüge wird zementiert. Und die Union, die noch im Wahlkampf „Links ist vorbei!“ brüllte, macht jetzt SPD-Politik mit. Ergebnis: konservative Wähler laufen scharenweise zur AfD, die Umfragen der CDU purzeln Richtung 20 Prozent. Merz hat seine Partei nicht geeint – er hat sie gedemütigt.
Fazit: Diese Generation junger Unionsabgeordneter ist politisch erledigt. Wer so schnell, so lautlos und so schamlos einknickt, dem glaubt niemand mehr ein einziges Wort. Merkt euch die Namen der Umfaller: Amthor, Bouffier, Kölbl, dos Santos-Wintz, Aeikens, Bilic, Bodin, Sassenrath, Tauschwitz. Sie haben heute gezeigt, wem sie wirklich dienen – nicht den Wählern, nicht der Zukunft, nur sich selbst und dem Kanzler. Eine Schande für die CDU und ein Geschenk an alle, die diese Partei endlich loswerden wollen.
(SB)























