Der irische Journalist Chay Bowes hat auf Twitter eine kleine Collage veröffentlicht, die einen Einblick in das tentakelartige Ausmaß des Imperiums des milliardenschweren Finanzjongleurs George Soros gibt; der Tweet mit mittlerweile nicht mehr aufrufbar, aber im Netz noch zu finden. Der mittlerweile 95-Jährige hat sich zwar vor zwei Jahren aus dem operativen Geschäft seines 25 Milliarden Dollar schweren Stiftungsmolochs zurückgezogen und die Führung seinem Sohn Alexander übertragen, dieser erweist sich jedoch als ebenso umtriebig wie sein Vater. Die von Bowes geposteten Bilder aus den Jahren 2023 und 2024 zeigen ihn mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dessen mittlerweile wegen Korruptionsverdacht entlassenen Stabschef Andrij Jermak, der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Allein dieser kleine Ausschnitt zeigt, dass die Open-Society-Stiftungen fast überall die Finger im Spiel haben. Als er deren Führung übernahm, erklärte Soros junior, er sei „politischer“ als sein Vater und nannte es eines seiner wichtigsten Anliegen, gegen eine Wiederwahl von Donald Trump zu kämpfen. Diese konnte er jedoch nicht verhindern. „Ich wünschte, dass Geld nicht so eine große Rolle in der Politik spielen würde, aber solange die andere Seite es tut, müssen auch wir es weiter tun“, behauptete er damals. Unter seiner Leitung werde die Stiftung den Weg seines Vaters fortsetzen und Demokratien sowie Persönlichkeiten der politischen Linken in den USA unterstützen, kündigte er damals an Er wolle sich aber auch für andere Themen wie das Recht auf Abtreibung, das Wahlrecht und die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen. Immerhin kündigte er die gezielte Förderung der links-woken Ideologie offen an. Dass Demokratien mit dieser Einmischung ausländischer, von niemandem legitimierter Organisationen selbsternannter Philanthropen destabilisiert werden, hat Vater und Sohn Soros noch nie gekümmert.
Im Juni diesen Jahres heirate Alexander Soros Huma Abedin, eine langjährige enge Vertraute Hillary Clintons. Die prunkvolle Hochzeit wurde dann zum erwartbaren Schaulaufen der linken Prominenz der USA. Donald Trump weiß offensichtlich, mit wem er es zu tun hat. Ende August schrieb er: „George Soros und sein wunderbarer linksradikaler Sohn sollten wegen ihrer Unterstützung von gewalttätigen Protesten und vielem mehr in den gesamten USA nach dem RICO-Gesetz angeklagt werden“. Soros und seine „Gruppe von Psychopathen“ hätten den USA „große Schäden“ zugefügt. „Wir werden nicht zulassen, dass diese Verrückten Amerika weiter auseinanderreißen“, versprach er. Auch bei diesem Vorhaben kann man ihm nur viel Glück wünschen und hoffen, dass der Einfluss von Soros auch in Europa zurückgedrängt wird.























