Hysterie und Paranoia. Die Links Medien – angesichts des Aufstiegs der AfD – nehmen immer wahnsinnigere Züge an. Jüngster Aufhänger war das Interview von Alice Weidel mit Welt – Chefredakteur Jan Philipp Burgard für „WeltTV“, in dem sich Weidel den maximal voreingenommenen Fragen Burgards schlagfertig stellte und dabei selbstbewusst ihre Meinung zur Höcke-Verurteilung wegen „Alles für Deutschland“ wiederholte, und außerdem kein Blatt vor den Mund nahm, für was sie die deutschen Verfassungsschutzmitarbeiter mittlerweile hält: „Schmierige Stasi-Spitzel“. In Rage sagte die AfD-Chefin zu dem mit Gewaltdrohungen aufgefallenen, nicht nur wegen mehrfachem Parteibuchwechsel völlig rückgratlosen Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten und Linksextremisten Stefan Kramer: „Schauen Sie sich doch mal diesen Verfassungsschutzpräsidenten in Thüringen an, diesen Kramer da mit diesem Bart und so. Wie der aussieht“. Tatsächlich ist daran nichts zu beanstanden, denn Kramer sieht mit seinem eines Spitzenbeamten gänzlich unwürdigen Gesichtsgestrüpp und seiner Kleidung nicht nur wie ein Gammler aus, sondern hat sich unzählige Male als einer der übelsten Spalter und Funktionshetzer dieses Landes erwiesen.
Der Empörungsfuror kennt seitdem kein Halten mehr. Wohlfeil entrüstete sich am Wochenende CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann über Weidel und keifte mit Blick auf die Wiederholung von „Alles für Deutschland“, sie habe eine „SA-Parole wiederholt“. Prompt folgte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und faselte, Weidel wolle mit ihren „gezielten und menschenverachtenden Attacken „die Arbeit des Verfassungsschutzes infrage stellen. Auch die Frankfurter Rundschau entblödete sich nicht, Weidel die „Wiederholung einer SA-Parole“ um die Ohren zu hauen, und bestätigte damit abermals den Wahnsitz, dass ein jahrzehntelang unverdächtig gebrauchter Satz, der sowohl „Spiegel“-Titelzeile war als auch von deutschen Nationaltrainern gebraucht wurde, nun – aufgrund linker Spracherziehung und Umframings durch „Enthüllungen“ selbst renommierten Historikern unbekannter Zusammenhänge wegen seines Missbrauchs im Dritten Reich – als justiziabel gilt.
Getriggerte Synapsen
Doch diese reflexhafte Medienreaktion ist nicht alles; auch die Gründungsversammlung der Generation Deutschland (GD) in Gießen voriges Wochenende beschäftigt weiter die Gemüter – und natürlich nicht, weil dort ein teils militanter linksextremer Mob großangelegten Landfriedensbruch und faschistische Angriffe auf Demokraten verübt hatte, sondern aufgrund herbeiphantasierter angeblicher Belege für den „Extremismus“ der bösen jungen AfDler. Irrer wird es nicht mehr: Ein offenkundiger Linksaktivist namens Fionne Grosse, im Hauptberuf Fotograf vor allem für Wahlkampfaufnahmen bevorzugt linker Politiker, verbreitete auf Instagram ein Video, indem er dem frischgewählten Vorsitzenden der GD, Jean-Pascal Hohm, Verherrlichung des Zweiten Weltkriegs und NS-Parallelen vorwarf.
Der Grund: Hohm hatte auf dem Gründungsparteitag am 29.11. in Gießen einen Reporter der „Jungen Freiheit“ seinen Tagesablauf geschildert und wörtlich gesagt: „um 4.30 Uhr bin ich aufgestanden, um 5.45 bin ich losgefahren“. Da Hitler den Überfall auf Polen im Reichstag am 1. September 1939 mit dem berüchtigten Satz „Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“ vermeldet hatte, triggern die Synapsen bei diesem und zahllosen anderen Linksalarmisten natürlich maximal – und in der üblichen Ermangelung jeglicher realer Belege für eine Nazi-Nähe oder rechtsextreme Gesinnung der AfD wird in der gewohnten hohen Interpretationskunst und Kaffeesatzleserei auch hier wieder alles projiziert, was die eigene Halbbildung hergibt. „Das könnte die Spitze des Eisberg sein von dem, was die denken“, raunte Grosse, und schrieb (als Ausdruck einer übrigens eindeutig und nicht erst hineinzuinterpretierenden, realen totalitären Gesinnung): „Parteien die den zweiten Weltkrieg feiern, iconic-finden, gehören verboten. Punkt aus. Die AfD ist ein verfassungswidriger Haufen.”
Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: „Wer von euch morgens um 5:45 Uhr losfährt, ist ein Nazi. Wegen solchem Schwachsinn wird übrigens die AfD vom Verfassungsschutz als ‚gesichert rechtsextrem‘ eingestuft.” (TPL)























