Böttcher AG (Bild: Büromarkt Böttcher AG; siehe Link; CC BY-SA 3.0 de)
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War wohl nix mit linker Cancel-Culture: Böttcher AG aus Jena knackt Umsatz-Milliarde

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Vom Küchentisch zum Online-Riesen: Böttcher AG aus Jena knackt Umsatz-Milliarde. Trotz oder wegen AfD-Spende? 

Nach der AfD-Spende von 999.990 € durch Aufsichtsrat Horst Jan Winter (aus einer 2-Mio.-€-Schenkung von Udo Böttcher) tobte ein Shitstorm durch die Neigungsmedien und Social Media. Linke Aktivisten, Gewerkschaften wie „Uni gegen Rechts“ und Promis rufen zum Boykott auf: „Kauft nicht bei Böttcher!“ – ein Echo dunkler Zeiten, das an NS-Parolen erinnert. In Jena demonstrieren 1.000 Menschen, Graffiti wie „Nazi U.B. Töte“ verunzieren Mauern. Jenas OB Thomas Nitzsche (FDP) spielt den Affentanz mit und „forderte „Aufklärung“: „AfD schadet dem Standort!“ Drohungen überschwemmen Böttchers Postfach, Böttcher reagiert, ruft Winter ab und fordert seine Spende zurück. Schlussendlich stellte die Staatsanwaltschaft die Sache ein und gab bekannt: kein Anfangsverdacht.

Zerknirscht stellt man aber nun in der erfolglosen Cancel-Culture-Blase fest: „Die sehr AFD-freundliche Böttcher AG bei Jena hat die erste Umsatzmilliarde geknackt. Nach verdeckter Parteispende und „Alice Weidel ist meine Kanzlerin“ Bekundungen scheint sich das rechtsradikale Engagement zu lohnen.“

Denn ganz offensichtlich prallte der Tsunami ab: Böttcher knackte 2025 die 1-Milliarden-Euro-Marke (plus 50–60 Mio. €), feiert Rekordtage, baut Lager aus, engagiert sich regional (700+ Jobs). Klar ist: Der Boykott hatte – offensichtlich keinen Effekt – viele Kunden bleiben treu, einige kaufen sogar mehr aus Solidarität. Der „widerliche“ Mob scheitert: Wirtschaftswachstum siegt über Empörung.

(SB)

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