In diesem Staat, der sich zunehmend zur Lachnummer für die ganze Welt macht, ist wirklich alles möglich, deshalb verwundert auch diese Meldung vom Wochenende nicht wirklich mehr: Am Aachener Hauptbahnhof hat die Bundespolizei am Samstag einen 37-jährigen Libanesen festgenommen; der Clou bei diesem „Zufallsfund“: Der Mann war mit schlappen insgesamt 28 (!) verschiedenen Aliasnamen im Fahndungssystem registriert. Bei seiner Kontrolle legte er einen libanesischen Reisepass und einen italienischen Aufenthaltstitel vor, der jedoch nicht für den Schengen-Raum gilt.
Überflüssig zu erwähnen, dass gegen ihn eigentlich längst ein Einreise- und Aufenthaltsverbot in Deutschland besteht. Das hinderte ihn aber nicht, sich dennoch völlig frank und frei zu bewegen; dass er am Bahnhof gefasst wurde, war eher dem Zufall zu verdanken. Sein Asylantrag war im April 2025 rechtskräftig abgelehnt worden. Zudem war der 37-Jährige, wie “t-online“ beichtet, mehrfach wegen Betäubungsmitteldelikten vorbestraft, weshalb ebenfalls ein Haftbefehl vorlag.
„Vorbereitung“ der Abschiebung
Die Bundespolizei nahm den Libanesen in Haft – um seine neuerliche Abschiebung in den Libanon “vorzubereiten”, wie es hieß. Daraus dürfte jedoch, dank des fürsorglichen und hingebungsvollen Migrations-Lobbykomplexes, das sicherlich auch in diesem kostenfreie Rechtsberatung (es kann bis zu achtmal gegen abgelehnte Asylbescheide geklagt werden) und politische Unterstützung organisiert, im Sande verlaufen – und wenn alle Stricke reißen, kann auch dieser Araber ja problemlos unter einem weiteren Aliasnamen erneut einreisen.
Vielleicht stellt er aber ja auch mit jeder seiner noch nicht dazu genutzten Identitäten einen weiteren Asylantrag – auf diese Weise lassen sich die Annehmlichkeiten des Sozialstaats und die unendliche hingebungsvolle Geduld dieses sich zunehmend selbst parodierenden Rechtsstaats bestimmt bis zum St. Nimmerleinstag weiter auskosten… (TPL)























