Vor allem die türkische Community jubelt über Yilmaz' Wahlsieg (Foto:ScreenshotYoutube)
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Grauer Wolf im grünen Schafspelz? Mit Samet Yilmaz hat nun auch Kiel einen muslimischen OB

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Sowohl der subtile Islamismus als auch der türkische Erdogan-Nationalismus in Deutschland können für sich einen weiteren Triumph in Deutschland verbuchen: Der Grüne Samet Yilmaz gewann am Sonntag die Oberbürgermeisterwahl in Kiel – und das, obwohl selbst der diesbezüglich unverdächtige „Spiegel“ im Oktober enthüllt hatte, dass Yilmaz seinen Posten als Referatsleiter im Landesverfassungsschutz von Schleswig-Holstein verloren hatte (!), weil er sich für die türkischen Islamo-Faschisten der „Grauen Wölfe“ eingesetzt hatte. Im schwarzgrün, somit eigentlich grün-grün regierten nördlichen Bundesland unter dem als CDU-Mann getarnten, vollumfänglich linksgrün tickenden Ministerpräsidenten  Daniel Günther sagt dies viel.

Yilmaz, der in Ramallah, Jerusalem und im Jemen Politologie und Islamwissenschaften studierte und schon aufgrund der damit anzunehmenden akademischen und persönlichen Sozialisierung ein mehr als fragwürdiger Kandidat für den deutschen Staatsdienst (und zumal Verfassungsschutz) sein müsste, gilt kritischen Beobachtern seit längerem als U-Booz: Er hatte im Juni persönlich bei der Kieler Stadtverwaltung im Interesse der Veranstalter interveniert, dass die Abbauarbeiten nach dem „Türkischen Tag“ wegen schlechten Wetters, trotz fehlender Genehmigung, einen Tag später stattfinden sollten. Das Fest gilt als Propagandaveranstaltung der „Grauen Wölfe“, auch „Ülkücü-Bewegung“ genannt. Laut Verfassungsschutzbericht diene der „Türkische Tag“ dazu, „die eigene Ideologie in einer harmlos wirkenden Form einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“.

Ein Sympathisant türkischer Rechtsradikaler als OB?

Yilmaz war beim Verfassungsschutz ausgerechnet mit der Auswertung von Aktivitäten in der türkischen Extremismus-Szene beschäftigt. Nachdem sein Einsatz für die Grauen Wölfe bekannt wurde, zog man ihn von seinem Posten ab und versetzte ihn ins Innenministerium. Die Vorwürfe hatte er vehement bestritten, ausgeräumt werden konnten sie aber bis heute nicht. Die Mehrheit der Kieler Wähler störte dies jedoch offenbar nicht. Als ob Schleswig-Holstein mit der schwarz-grünen Regierung des linken CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther nicht bereits genug gestraft wäre, bekommt Kiel nun seinen ersten grünen Oberbürgermeister, der auch noch im Verdacht steht, mindestens ein Sympathisant türkischer Rechtsradikaler zu sein.

Nach Berit Onay von Hannover ist Yilmaz in Norddeutschland zudem schon der zweite muslimische Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt. Wie in Großbritannien Labour, dienen in Deutschland ebenfalls linke Parteien als Vehikel für eine schleichende „Übernahme“. Zweifelhafter könnte „Integration“ jedenfalls kaum sein als im Fall des neuen Kieler OBs. Fremde Interessengruppen oder muslimische Organisationen wissen jedenflals genau, dass die linken Parteien ihnen als ideales Einfallstor in den deutschen Staat dienen. Deshalb platzieren sie ihre Fürsprecher und mutmaßlichen U-Boote auch möglichst gezielt bei SPD und Grünen. Apropos: Ex-Chef Robert Habeck übermittelte Yilmaz nach dessen Sieg einen „fetten Glückwunsch“. Ob auch der türkische Despot Recep Tayyip Erdoğan Glückwünsche übermittelte, ist nicht bekannt. (TPL)

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