Skandal-Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (Quelle: Bundesregierung /picture alliance / Jörg Carstensen)
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 Weimer erfindet Drohnen-Terror: Behörden wissen von nichts

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Jeden Tag macht sich diese Regierung auf eine neue und kreative Art und Weise lächerlich: Weimer behauptet tatsächlich, dass AfD-Drohnen über seinem Haus fliegen würden.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer inszenierte sich kürzlich in der ARD-Sendung „ttt“ als Opfer einer angeblich „AfD-nahen“ Hetzjagd: Drohnen würden über seinem Privathaus und dem Sitz seiner Weimer Media Group kreisen, dazu gezielte Einschüchterung von Familie und Ex-Mitarbeitern. Ein perfides Komplott der bösen bösen AfD also.

Nur: Es stimmt nicht. Das Bayerische Innenministerium, das LKA Bayern und die Polizeiinspektion Rosenheim teilen auf NIUS-Anfrage übereinstimmend mit: Keine Anzeige, keine Meldung, keinerlei Erkenntnisse zu Drohnenflügen oder Belästigungen der Familie Weimer. Null. Nada. Nichts.

Pikant: Genau über den Firmensitz der Weimer Media Group flog kürzlich eine Drohne – für einen kritischen Beitrag des ZDF-Magazins „berlin direkt“. Journalistisch legal, mit Genehmigung. Von „AfD-nahen Kreisen“ fehlte jede Spur.
Weimer selbst duckt sich weg. Auf konkrete Nachfragen (Wann? Wo? Belege? Anzeige erstattet?) kommt bis heute keine Antwort. Stattdessen lässt sein Bundesministerium ausrichten, die Aussagen „sprächen für sich“. Ja, sie sprechen: von Panikmache und Opferpose, wenn die eigenen Geschäfte (Callcenter-Millionen aus Grauzonen) und Ämterhäufung unter Druck geraten.

Statt Beweise liefert Weimer nur Nebelkerzen. Die angebliche Drohnen-Bedrohung entpuppt sich als billige Ablenkung von der AfD-Anfrage im Bundestag, die seine sofortige Abberufung fordert. Wenn schon die eigenen Horror-Geschichten frei erfunden sind, wie glaubwürdig ist dann noch der Rest?

Wie zum Bespiel der jüngste Kernvorwurf: Als Verlagsgründer von Weimer Media Group verstoße er gegen Urheberrecht – Texte bekannter Autoren, inklusive AfD-Chefin Alice Weidel, landeten ohne Erlaubnis in seinem Magazin „The European“. Das riecht nach Diebstahl geistigen Eigentums, den Weimer selbst bei KI-Firmen anprangert. Schwerer noch: Beim Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee verkauft sein Unternehmen teure Pakete mit „exklusiven“ Treffen zu Politikern – ein Lobby-Skandal? AfD-Abgeordneter Götz Frömming stellte Strafantrag wegen Korruptionsverdachts und fordert Rücktritt. Weimer soll Anteile verschwiegen haben, Interessenkonflikte ignorieren.

(SB)

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