Ein Riesenschwindel: Die Klimakonferenz von Belem vergangenen Monat (Foto:Imago)
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Gedanken zur „Weltklimarettung“ und Deutschlands Rolle dabei

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Von Quo usque tandem

Die Weltklima-Konferenz im brasilianischen Belem ist (begleitet von z. T. disharmonischen Szenen) zu Ende gegangen. Der Ausdruck „warme Luft absondern“ bezogen auf verbale menschliche Kommunikation ist eine sog. „Sprachfigur“ und bezeichnet keinen realen sondern lediglich einen virtuellen Vorgang. Wäre die „warme Luft“, die während besagter Konferenz in dieser Form produziert wurde real, würde sie ausreichen, um die Durchschnitts-Temperatur des Globus um mindestens 10 Grad in die Höhe zu treiben.

In Belem wurden – unter Beteiligung der deutschen Delegation – inbrünstige Schwüre betreffend des Schutzes des amazonischen Regenwaldes abgegeben. Parallel dazu holzt Deutschland weiter seine Wälder ab, um Platz für Windräder sowie die zugehörigen Infrastruktur-Elemente (wie ausgedehnte Beton-Unterfütterungen und Zufahrtsstraßen) zu schaffen. Deutschland dürfte auf ein solch skurriles Verhalten ein weltweites Monopol besitzen.

Keinerlei Hemmungen

Die Bevölkerung des indischen Sub-Kontinents (einschließlich Pakistan und Bangladesch) liegt gegenwärtig bei ca. 1,7 Milliarden von denen ein wesentlicher Teil mit Holz oder Kohle kocht und (wo nötig) heizt und damit CO2 produziert. Eine identische Situation existiert auf dem afrikanische Kontinent mit derzeit ca. 1,5 Milliarden Einwohnern. Ditto China, mit derzeit 1,4 Milliarden Einwohnern – wozu ferner kommt, dass chinesische Regierungen keinerlei Hemmungen gegenüber der Schaffung neuer Kohlekraftwerke haben.

Das russische Sibirien bringt 2,4 Millionen Einwohner auf die Waage, die Mongolei 3,5 Millionen. Von diesen 5,9 Millionen entfällt ein (mir gegenwärtig nicht bekannter) Prozentsatz auf wandernde Nomaden, von denen nicht angenommen werden kann, dass ihre Wanderungen von Lastwagen mit Gasflaschen begleitet werden; Situation also wie oben. Auf die Erwähnung wandernder australischer Buschmänner sowie amerikanischer (Nord, Mittel und Süd) Indigener darf ich hier verzichten.

Geistige Masturbation

Fazit: Die Summe des in all diesen Weltgegenden in die Luft geblasenen CO2 ist astronomisch und es sind keine nennenswerten realen Initiativen vor Ort erkennbar, die Situation zu verbessern – ganz im Gegenteil: es besteht die begründete Aussicht, dass das Gesamtvolumen des Ausstoßes als Folge des sprunghaften Bevölkerungswachstums in einigen dieser Weltgegenden noch zunehmen wird.

Als Reaktion auf diese Entwicklung haben deutsche Regierungen offensichtlich in einsamer Majestät beschlossen, den obigen CO2-Gesamtausstoß im Alleingang zu kompensieren, Zur Erreichung dieses Zieles ist man dazu übergegangen, die deutsche Industrie mittels aller möglicher Schikane zu veranlassen in andere Länder abzuwandern (wo sie mit Handkuss – unter gleichzeitigem ungläubigem Kopfschütteln über die deutsche Verblendung – aufgenommen wird). Dass die abwandernde Industrie mit der Abwanderung als CO2-Produzentin sich nicht in Rauch auflöst, sondern anderswo weitermacht, wie gehabt, fügt der geistigen Masturbation seitens einschlägiger deutscher Kreise eine weitere pikante Note hinzu.

Deutschland schreitet inzwischen auf seinem Weg zum Status eines industriefreien Drittweltlandes fort – was wiederum die von dem radikal-islamischen Teil der Bevölkerung angestrebte Umwandlung in die Gesellschaftsform eines islamischen Gottesstaates begünstigen dürfte…

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