Britische Grüne genauso irre: Kritikverbot an Frauen
In Großbritannien wird gerade eine neue Dimension des Irrsinns durchgespielt – wieder einmal von den Grünen. Die Partei überlegt ernsthaft, Männer zu bestrafen, nur weil sie Frauen widersprechen oder korrigieren. Willkommen im Zeitalter der Gedankenpolizei 2.0, in dem jede normale Meinungsäußerung sofort als „Misogynie“ gewertet werden kann.
Die Grünen in Großbritannien sind mindestens so gemeingefährlich wie hierzulande. Auch dort scheint man überzeugt zu sein, dass gesellschaftlicher Fortschritt darin besteht, Diskussionen im Keim zu ersticken. Jede Debatte, jede Meinungsverschiedenheit, selbst das harmlose Korrigieren eines Faktums, wird zu einem potentiellen Verbrechen erklärt.
Nach Berichten des Telegraph war die Parteiführung demnach kurz davor, dabei einen „Leitfaden zur Erkennung von Frauenfeindlichkeit und Sexismus“ in den Ethik- und Verhaltensrahmen der Partei zu integrieren. Der Leitfaden führt demnach „being corrected“ („korrigiert werden“) als Beispiel für misogynes Verhalten gegenüber Frauen an. Laut Risikobericht sei dieser Punkt so weit gefasst, dass er geeignet sei, praktisch jede Meinungsverschiedenheit zwischen einem Mann und einer Frau als potenziellen Disziplinarverstoß zu begründen. Selbst parteieigene Juristen warnen in dem Bericht, dass einzelne Formulierungen so weit gefasst seien, dass praktisch jeder Streit zwischen Mann und Frau als „sanktionsfähig“ ausgelegt werden könnte.
Die ideologische Fixierung der britischen Grünen ist – wie die ihrer Genossen in Deutschland – erschreckend: Zuvor hatten interne Debatten über Gender- und Queerfragen bereits gezeigt, wie engstirnig und dogmatisch die grüne Partei tickt. Im vergangenen Jahr zahlten die britischen Grünen 9.100 Pfund Schadensersatz an ihren früheren Sprecher und stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Shahrar Ali. Ein Gericht hatte festgestellt, dass seine Absetzung verfahrensrechtlich mangelhaft war. Ali hatte genderkritische Positionen vertreten, darunter die Überzeugung, dass das biologische Geschlecht real und unveränderlich ist. Der parteiinterne Konflikt um diese Ansichten führte letztlich dazu, dass er sein Amt aufgeben musste.
(SB)