Unter den Verletzten: A. Ostrovsky, Vorsitzender des Australisch-Israelischen Rates, postete dieses Bild nach dem Anschlag (Screenshot:X)
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Terror in Australien: Nichts hat wieder mit nichts zu tun

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Inmitten hochsommerlicher Urlaubsstimmung kam es heute am BondiBeach bei Sydney in Australien wieder mal zu einem Stelldichein mit der Religion des Friedens: Beim gezielten Anschlag auf das Chanukkafest einer jüdischen Gemeinde wurden mindestens 12 Menschen ermordet, zahlreiche wurden verletzt worden. Zwei bewaffnete Täter hatten gegen 18:47 Uhr Ortszeit am Archer Park, direkt am Strand, das Feuer auf die versammelte Menge eröffnet. Einer der Angreifer wurde von der Polizei erschossen, der zweite festgenommen. Bei zumindest einem der Terroristen soll es sich um einen 24-jährigen Pakistaner mit Verbindungen in die islamistische Szene handeln, der nach Polizeiangaben im Südwesten Sydneys wohnte  Schnell war jedoch klar und wurde auch von den Behörden bestätigt, dass es sich um einen gezielten Terroranschlag aus antisemitischen Motiven gegen die jüdische Gemeinschaft handelte. Der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, erklärte, der Angriff habe sich explizit gegen Sydneys Juden gerichtet.

Australiens Regierungschef Anthony Albanese nannte den Vorfall “schockierend” und erklärte, ein Angriff auf australische Juden treffe die gesamte Nation. Dies strotzt nur so vor Heuchelei – denn wie kaum ein anderes Land hat Australien aus falsch verstandener Toleranz die Entstehung muslimischer  Parallelgesellschaften geduldet. Dementsprechend gab Benyamin Netanyahu, der Premierminister von Israel (das ebenfalls einen Staatsbürger unter den Opfern beklagt) der australischen Regierung auch eine Mitschuld. Israel hatte die australische Regierung mehrfach gewarnt, dass gezielte Terroranschläge mit iranischer Unterstützung im Land drohten – ohne Reaktionen. Der israelische Präsident Isaac Herzog sprach von „niederträchtigen Terroristen“ und kritisierte eine „enorme Welle des Antisemitismus“ in Australien. Unter den Opfern ist unter anderem der in London geborene Rabbi Eli Schlanger. Auch A. Ostrovsky, der Vorsitzende des israelisch-australischen jüdischen Rates war anwesend und wurde schwer verletzt (siehe Foto oben). Der Anschlag löste international Bestürzung aus und führte zu erhöhter Polizeipräsenz in jüdischen Gemeinden, z. B. in London, da anzunehmen ist, dass zu Chanukka weitere Anschläge geplant sind.

Im Islam-Relativierungseifer

Das auch Australien wie der gesamter Westen von der unheilbaren Geisteskrankheit der woken Täter–Opfer–-Umkehr und eines selbst neuerlichen Appeasementserfasst ist, zeigten bereits kurz nach dem Anschlag die Aussagen des örtlichen Polizeipräsidenten, der sich als allererstes ganz im Sinn der australischen Bundesregierung bemühte, vor „Islamophobie“ zu warnen. Damit ist der Ton gesetzt, eine ehrliche Ursachenaufarbeitung und Bekämpfung des Grundproblems zu verhindern und verwässern. Dabei ist diese Sorge absurd, denn die Australier wissen – wie alle denkenden Menschen auch in Europa – durchaus, dass nicht die integrierten und friedlichen Muslime, sehr wohl aber der hasserfüllte Islamismus das Sicherheitsrisiko ist. In Sydney wurde sehr wohl realisiert und mit großer Anerkennung gewürdigt, dass es ein couragierter muslimischer Bürger war, der einen der heldenhaft Attentäter vor dessen Festnahme stoppte. Nur in den Köpfen von Terrorapologeten wird die Engführung Islamkritik – Islamophobie propagiert.

Auch deutsche Medien in ihrem Islam-Relativierungseifer können es nicht lassen: Die „Zeit“ lenkte erst gestern mit einen dummdreisten Propaganda-Artikel vom Problem des Islamterrors ab und beschwor wieder mal die angeblichen Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum – obwohl im Christentum garantiert kein Prediger im Gottesdienst zu Terroranschlägen aufruft:

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(Screenshots: Zeit, Bild)

Verschwiegen wird, dass das, was heute zum gefühlt unzähligen Male in einem westlichen Land passierte, ist natürlich eine Folge der völlig verantwortungslosen Massenmigration aus fanatischen, “sprengreligiösen” voraufklärerischen Gesellschaften. Dies pfeifen alle Spatzen von den Dächern, bloß verschließt die politische Klasse davor – bei uns ebenso wie in Down Under – tapfer die Augen. Der Islamkritiker Tobias Huch schreibt: “Seit über zwei Jahren hetzen auch in Deutschland diverse Influencer mit manipulativer Sprache, Fake-News, Hamas-Narrativen und mit klarem israelbezogenen Antisemitismus. Und jetzt schaut nach Australien.” (WF)

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