Kriminellen-Mekka Deutschland: Allein in Hamburg fast 3.500 gesuchte Straftäter auf freiem Fuß – Übergroße Mehrheit sind Ausländer

Eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft ergab, dass 3.419 mit Haftbefehl gesuchte Straftäter noch auf freiem Fuß sind. 1.301 der Haftbefehle sind ein bis drei Jahre alt, 993 sogar noch älter. 434 wurden wegen Gewaltdelikten ausgestellt, darunter 98 Tötungsdelikte sowie 112 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung, 89 Mal ging es um Sexualdelikte, in 1.386 Fällen um Eigentumsdelikte, einschließlich Unterschlagung und Erpressung. 1.830 der Gesuchten weisen einen Eintrag zu abweichenden Personalien auf, sechs haben sogar einen Vermerk als Intensivtäter.

445 der 3.419 Gesuchten haben die deutsche Staatsangehörigkeit, 889 kommen aus dem EU-Ausland, 2.085 sind sogenannte „Drittstaatler“ – es handelt sich also nahezu ausschließlich um Ausländer. 2.553 Haftbefehle sind zur Strafvollstreckung – also nach einer Verurteilung – ausgestellt, 859 Gesuchte sollen in Untersuchungshaft gebracht werden, in sieben Fällen wurde eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung angeordnet. „Die Haftbefehle sind grundsätzlich noch nicht vollstreckt, weil Personen unter bekannten Anschriften tatsächlich nicht angetroffen werden können, ihr Aufenthalt unbekannt ist, mithin also auch nicht bekannt ist, ob sie sich noch in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und sie seit der Ausschreibung auch nicht im Rahmen von polizeilichen Kontrollmaßnahmen angetroffen wurden“, heißt es in der Antwort des Senats.

Spezialeinheit gefordert

Allein in Hamburg sind also über 3.400 seit mindestens einem Jahr, häufig aber noch viel länger, per Haftbefehl gesuchte Personen auf der Flucht, worunter sich allein 98 Verdächtige in Tötungsdelikten, 112 wegen gefährlicher Körperverletzung, sieben Kandidaten für die geschlossene Psychiatrie und sechs Intensivtäter befinden. Nur eine kleine Minderheit sind deutsche Staatsbürger, wobei man nicht weiß, wie viele davon ebenfalls blitzeingebürgerte Migranten sind. 1.830 der Gesuchten haben mehrere Identitäten. Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg für den Kontrollverlust dieses Staates. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Dirk Nockemann sprach von einem „Schattenreich der Straftäter, in dem der Senat blind durch die Dunkelheit tappt und Hamburgs Sicherheit opfert“. Rot-Grün lasse gefährliche Straftäter untertauchen und ignoriere die Gefahren, kritisierte er und forderte „eine Spezialeinheit, volle Transparenz und priorisierte Fahndungen, um dieses Chaos zu brechen“.

Ein Staat, der es nicht schafft, mehr als 3.000 Verbrechern habhaft zu werden, von denen die allermeisten durch sein Versagen überhaupt erst ins Land gekommen sind, arbeitet sich lieber an den eigenen Bürgern ab, die er wegen Nichtigkeiten wie Meinungsverbrechen schikaniert, während per Haftbefehl gesuchte Schwerkriminelle sich jahrelang unter zig verschiedenen Identitäten in Freiheit befinden und man diese unglaublichen Zustände in der Hansestadt offenbar gelassen hinnimmt. Erhöhten Handlungsdruck scheint man jedenfalls nicht zu empfinden. Es ist wieder einmal der AfD zu verdanken, dass diese Ungeheuerlichkeit an die Öffentlichkeit kam. (TPL)