Am Freitag wurden durch die Verhaftung von Verdächtigen wahrscheinlich zwei Anschläge auf Weihnachtsmärkte verhindert. In Magdeburg wurde ein 21-jähriger Mann aus „Zentralasien“ von Spezialkräften festgenommen, „um die Durchführung der von ihm geäußerten Anschlagspläne auf größere Menschenmengen zu verhindern“, hieß es vom Landesinnenministerium. Offenbar plante er einen Anschlag mit einem Fahrzeug. Es bestehe der Verdacht einer islamistischen Motivation. Der Mann kam im Sommer 2024 nach Deutschland und hat in Sachsen-Anhalt eine Ausbildung zum Pfleger absolviert. Zudem soll er militärisch erfahren sein. Das Innenministerium bereitet derzeit eine Abschiebungsanordnung nach Paragraf 58a Aufenthaltsgesetz vor. Mehr wurde dazu nicht bekanntgegeben.
Am gleichen Tag wurden in Bayern drei Marokkaner, ein Ägypter und ein Syrer festgenommen, weil sie einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben sollen. Der Ägypter rief offenbar in einer Moschee in Dingolfing zu der Tat auf, was jedoch keinen der Anwesenden dazu veranlasste, die Polizei zu informieren. Warum sich überhaupt drei Marokkaner, ein Ägypter und ein Syrer in diesem Land tummeln und in der bayerischen Provinz Terroranschläge planen können, war für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann kein Thema. Lieber klopfte er sich selbst auf die Schulter, da der Fall angeblich „eindrucksvoll die gute Reaktions- und Leistungsfähigkeit unserer Sicherheitsbehörden“ belege und zeige: „Wir sind in der Lage, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen! Dank der hervorragenden Zusammenarbeit unserer Sicherheitsbehörden konnten in kürzester Zeit mehrere Tatverdächtige festgenommen und damit ein potenzieller islamistisch motivierter Anschlag in Bayern verhindert werden“. Auch der Unions-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn meldete sich mit einem bemerkenswerten Statement zu Wort: „Gut, dass die Polizei den mutmaßlich geplanten Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Dingolfing verhindert hat. Wie tief womöglich islamistische Strukturen in Deutschland gehen, muss aber nachdenklich machen“, richtete er via Twitter aus. Nach zehn Jahren islamischer Gewaltexzesse und unzähligen Terroranschlägen, wird also sogar Spahn langsam „nachdenklich“ wegen „womöglich“ tiefverwurzelter islamistische Strukturen. Dieses Geschwafel ist atemberaubend in seiner Weltfremdheit.
Nirgendwo ist man mehr sicher
Wäre es nicht gelungen, diese Verhaftungen vorzunehmen, müsste Deutschland in der Vorweihnachtszeit wieder die unschuldigen Opfer einer verbrecherischen und wahnwitzigen Migrationspolitik betrauern. Diese beiden Fälle zeigen jedoch erneut, dass man nirgendwo in diesem Land noch sicher ist. Überall und jederzeit kann es einen treffen, sei es durch Sprengstoff, ein als Mordwaffe benutztes Auto, ein Messer oder was auch immer die kranke Phantasie der Täter ausbrütet. Auch der grausige antisemitische Massenmord in Australien vom Wochenende unterstreicht, in welcher Gefahr Deutschland und Westeuropa jeden Tag schweben. Dennoch dürfen Hassprediger aller Art ungestört oder sogar mit staatlicher Förderung ihr Unwesen in diesem Land treiben. Im August gaben Ali Erbas, der Chef der türkischen Religionsbehörde Diyanet und Ali Qaradaghi, der Vorsitzende der in Katar ansässigen Internationalen Union muslimischer Gelehrter (IUMS), die Beschlüsse der sogenannten Gaza-Konferenz in Istanbul bekannt.
Darin hieß es: „Als die Gelehrten, die an der Konferenz teilnehmen, sind wir entschieden gegen die Entwaffnung des Widerstands. Wir lehnen alle Aufrufe, die darauf abzielen, das palästinensische Volk von seinem legitimen Recht auf Widerstand abzuhalten, kategorisch ab. Wir bekräftigen mit Nachdruck, dass das palästinensische Volk alle legitimen Widerstandsformen gegen die zionistische Besatzung hat, einschließlich des bewaffneten Widerstands. Des Weiteren halten wir es für notwendig, die Ummah (islamische Gemeinschaft d. Red.) für alle Formen des Dschihad auf dem Wege Allahs zu mobilisieren“. Es wurde also unmissverständlich zum Dschihad, sprich: zur Ermordung von Nicht-Muslimen aufgerufen. Erbas ist auch der Chef von DITIB, einer radikal-islamischen Gemeinschaft, die dennoch in mehreren Bundesländern islamischen Religionsunterricht betreibt. Im Gegenzug werden lediglich ein paar Lippenbekenntnisse zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung verlangt.
Islamverteidigung vom “Faktenfinder”
Und während Weihnachtsmärkte mehr denn je zur Zielscheibe importierter Fanatiker werden, hat der „Faktenfinder“ der “Tagesschau” keine anderen Sorgen als die, dass angeblich „falsche Behauptungen über Weihnachtsmärkte“ verbreitet werden, mit denen „gezielt Stimmung gegen Muslime gemacht“ werden solle. Dabei bezieht er sich auf Videos, die zeigen, wie Syrer, die den ersten Jahrestag des Sturzes des Assad-Regimes feiern, islamistische Parolen grölen. Viele Beiträge würden suggerieren, „dass Menschen, die als Muslime gesehen werden, sich respektlos gegenüber der christlichen Tradition verhalten würden“, wird beklagt. Die schlagende Beweisführung des Faktenfinders zur Widerlegung solcher Behauptungen lautet: „Allerdings haben die Protestierenden weder den Weihnachtsmarkt in Berlin ‚übernommen‘, noch haben sie ihn in Mainz ‚gestürmt‘, wie teilweise behauptet wird. In beiden Fällen war der Anlass der Demonstration der Jahrestag des Sturzes des Assad-Regimes in Syrien. Weder in Mainz noch in Berlin haben die Demonstrationen auf dem Weihnachtsmarkt stattgefunden, sondern daneben. Zudem handelte es sich laut Polizei in beiden Fällen um angemeldete Kundgebungen, die friedlich verlaufen sind“.
Das Geschrei der Syrer fand also nicht auf, sondern neben den Weihnachtsmärkten statt, wird hier festgestellt, als ob solche feinsinnigen Unterscheidungen etwas daran ändern würden, dass es sich dabei um gezielte Machtdemonstrationen gegenüber dem Christentum in Deutschland handelt. Diese hanebüchene Haarspalterei aus dem gleichen Stall, der sonst etwa AfD-Politiker umstandslos und ohne jede Differenzierung als „Rechtsextreme“ brandmarkt, unterstreicht den völligen Realitätsverlust und die aberwitzigen Prioritäten dieser zwangsfinanzierten Propaganda. Auf jeden Fall gilt, dass die Sicherheit im öffentlichen Raum in diesem Land für immer der Vergangenheit angehört. (TPL)























