Foto: Satire-Collage
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Die ukrainischen Tränen des Kanzlers

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Der „Seid-doch-nicht-so-wehleidig-Kanzler hat bei seinem Lieblingsthema „Ukraine“ doch fast wieder Krokodilstränen vergeudet.

Das ehrt ihn natürlich. Endlich ein Thema, was sein Herz berührt, was ihn gleichzeitig als „Global-Leader und Friedensstifter“ auf die internationale diplomatische Bühne hebt. Gleichzeitig mit den Weltenlenkern Starmer und Marcron.

Natürlich ist das nicht die Aufgabe eines Bundeskanzlers, sich um die Belange irgendeines korrupten Staates irgendwo weit im Osten zu kümmern. Dennoch fühlt er sich dazu berufen, ja sogar verpflichtet, obwohl er ja eigentlich „zum Wohle des deutschen Volkes“ gewählt wurde.

Aber so funktioniert nun mal ein Dritter-Welt-Kriegs-Politiker: Alles für die Anderen, nichts für die Eigenen. Da kann Deutschland vor die Hunde gehen – spielt alles keine Rolle – Hauptsache es kann aufgerüstet werden und bestimmte Firmen und Organisationen davon profitieren.

Da können zu Hause reihenweise die Menschen abgeschlachtet werden, in der Ukraine dank der von Merz erzwungenen Kriegsverlängerung Millionen Menschen auf dem ewigen Schachtfeld sterben – shit happens, alles Kolateralschäden, die man hinnehmen muss, um den Frieden herbeizubomben.

Es gäbe so viel zu weinen über Deutschland, über die kaputte Wirtschaft, die zerstörte Gesellschaft, die vernichtete Umwelt, aber dafür hat der Kanzler keine Träne übrig.

Merz hat auch keine Skrupel, wenn Deutsche in den Krieg gegen den bösen Russen eingezogen werden (Stichwort: Multinationale Truppe). So viel Vaterlandsliebe für die Ukraine muss schon sein und wenn dieses Menschenmaterial nicht ausreicht, werden eben die Frauen auch mit herangezogen.

Ein paar weitere Krokodilstränen, sollten das Fußvolk dabei sterben und weiter geht’s, die Ostfront ruft mal wieder.

Je länger so ein Krieg dauert, desto länger kann man auch von seinem eigenen Versagen, was die deutsche Wirtschaft betrifft, ablenken.

Merz hat Glück, dass ihm die Medien, Der BV, das BVG, die NGO und die durchgeboosterten Impfbirnen der Antifa treu zur Seite stehen, die ihm zu viel Kritik und eine zu verfolgreiche Konkurrenz auf ihre Weise auf Abstand halten und vom Hals schaffen.

Es ist wohl der bei vielen Politikern der so genannten Mitte „UnsererDemokratie“ tief verwurzelte, historisch bedingte anti-russische Rassismus, der diese notorische Kriegsgeilheit hervorruft, unter denen dann die Bürger und nicht sie selbst zu leiden haben.

Wir brauchen also dringend ein Auffangbecken für all die Krokodilstränen, die Merz noch vergießen wird, um seine Empathie für die korrupte ukrainische Elite zu beweisen.

Und wir brauchen noch jede Menge Steuergelder, damit Friedrich sein Ego befriedigen und er weiterhin glauben kann, in der Weltpolitik eine Rolle zu spielen.

Es steht der Verdacht im Raum, dass Friedrich Merz nicht mehr ganz richtig tickt, sich in seinem Wolkenkuckucksheim verlaufen hat und vom Größenwahn gepeinigt zu werden. Aber das ist falsch. Er tickt ganz richtig. Ob das allerdings zum Wohle des deutschen Volkes ist, muss man bezweifeln.

Die gute und kluge Sahra Wagenknecht fällt ein hartes Urteil über diesen „Suppenkanzler“:

„Friedrich Merz will das in Belgien eingefrorene russische #Zentralbankvermögen in Höhe von 180 Milliarden Euro enteignen, um weitere Waffenkäufe für die #Ukraine zu finanzieren. Merz‘ Problem: Das geht rechtlich nicht. #Russland kann sich das Geld nach Ende des Krieges problemlos per Gerichtsbeschluss zurückholen. Deshalb kann man das Geld nur flüssig machen, wenn ein zahlungsfähiges europäisches Land die Bürgschaft für die entsprechenden Kredite übernimmt. Während die meisten Regierungschefs in Europa bereits auf Abstand gegangen sind, ist Friedrich #Merz offenbar ernsthaft gewillt, den deutschen Steuerzahlern dieses Risiko aufzudrücken. Man muss es sich einmal vor Augen führen: Während sich gerade eine realistische Chance auftut, das Sterben in der Ukraine endlich auf dem Verhandlungsweg zu beenden, will Friedrich Merz Deutschland mit neuen Abermilliarden an #Schulden belasten, um die korrupte Ukraine, der scharenweise die jungen Männer davon laufen, weiter mit Waffen für einen nicht gewinnbaren Krieg zu versorgen. Ich finde: Dieser Mann hat sie nicht mehr alle!“

Die Einschätzung von Benjamin Kaiser ist auch nicht ohne:

Ein unangenehmer Menschentyp ist das übrigens, der wegen des Leids anderer Völker in Tränen ausbricht, dem aber der Untergang des eigenen Volkes komplett am Allerwertesten vorbeigeht. Man findet diesen Menschenschlag erstaunlich oft in den oberen Etagen der bundesdeutschen Führungsriege:

Das ist ein Menschentyp, der im privaten Leben bereit ist, sinnlos hohe Geldbeträge an Trickbetrüger zu überweisen, nur weil diese eine sentimentale Geschichte erzählen, während man gleichzeitig der einzigen Enkeltochter zu Weihnachten nicht mehr als ein gebrauchtes Paar Socken gönnt. Schließlich soll die Enkeltochter lernen, mit wenig auszukommen. Gnadenlose Gleichgültigkeit und mitunter sogar Hass gegen das Eigene, verbinden sich hier mit einer geradezu lebensgefährlichen Naivität und Sentimentalität, wenn es um harte, geostrategische Entscheidungen geht.

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