Schießereien m Fließband (Symbolfoto: Von Supermop/Shutterstock)
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Bunte Kriminalitätshochburg Berlin: Fast 5.000 mal im Jahr wird scharf geschossen

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Am Mittwoch wurde die Villa des kurdischen Clan-Bosses Mehmet K. in Berlin-Lichterfelde am helllichten Tag beschossen. Verletzt wurde niemand, laut Polizei wurden fünf bis 25 Schüsse abgefeuert. Die Täter konnten noch nicht gefasst werden. K. teilte über die sozialen Medien mit, dass „ein Attentat“ von „unbekannten maskierten Personen“ gegen ihn begangen worden sei. Und das in dem Haus, wo er mit seiner Familie, seinen Kindern lebe. Den Angriff beschreibt er als „demütigend“. Außerdem setzte er 500.000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Benjamin Jendro, der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), erklärte dazu: „Wir sehen, dass im Bereich der Organisierten Kriminalität seit Monaten massiv aufgemuskelt wird, weil vorrangig türkische Gruppierungen Machtverhältnisse ausloten wollen“. Dazu passt, dass das Bundeskriminalamt (BKA) in seinem jüngsten Lagebild feststellte, dass im vergangenen Jahr in Deutschland 4.775 Schüsse fielen – und nirgendwo mehr als in Berlin.

Auch bei den erfassten Fällen, bei denen mit Waffen gedroht wurde, stand das Shithole an der Spree unter den ersten drei Städten und werde sich zum Jahresende höchstwahrscheinlich wieder auf die Spitzenposition vorgeschoben haben, hieß es weiter. Allein im Oktober musste die Polizei siebenmal ausrücken, weil Schüsse abgefeuert oder angedroht wurden. Das Vorgehen der Täter wird dabei immer rücksichtsloser. Ob Unbeteiligte, Frauen und Kinder in die Schusslinie geraten, kümmert sie nicht. Die Machtkämpfe im Clan-Milieu werden immer brutaler. Dass der kurdische Clan-Chef, auf den am Mittwoch geschossen wurde, in einer prächtigen Villa residiert, spricht für sich.

Statt Durchgreifen lieber neuer „Tag gegen Islamfeindlichkeit”

Anstatt endlich gegen die außer Kontrolle geratende Clan-Kriminalität vorzugehen, verfolgt die Berliner Politik wieder einmal ihre ganz eigenen Prioritäten. Ab kommendem Jahr soll am 15. März der „Internationale Tag gegen Islamfeindlichkeit“ begangen werden! Die Initiative dafür ging bezeichnenderweise von Pakistan und weiteren islamischen Staaten aus. Der Anlass war das Attentat eines Rechtsextremisten auf zwei Moscheen in Christchurch (Neuseeland) 2019 mit 51 Toten. Ein Gedenktag für die zahllosen Opfer islamischer Terroranschläge und sonstiger Gewalttaten in aller Welt steht natürlich nicht zur Debatte. „Die Einführung des Internationalen Tages gegen Islamfeindlichkeit ist Ausdruck gelebter Solidarität und soll verdeutlichen, dass Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt in Berlin keinen Platz haben dürfen“, teilte der Regierende CDU- Bürgermeister Kai Wegner dazu mit.

Während Banden aus islamischen Ländern ihre Kriege auf offener Straße austragen und der linke und islamische Judenhass nicht mehr für möglich gehaltene Exzesse feiert, hat man in Berlin keine anderen Sorgen, als einen Tag gegen Islamfeindlichkeit einzuführen. Auch das unterstreicht wieder, dass diese Stadt hoffnungslos verloren ist. (TPL)

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