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Robin Alexander: Sag zum Abschied leise „Friedrich“?

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Für die Bundesregierung war der Welt-„Journalist“ Robin Alexander die preiswerteste Lösung, um ihre PR unter das uninformierte Volk zu bringen. Der Medien-Mann, der stets die Nähe zu den Mächtigen suchte und auch gefunden hat, ist nun endlich flügge geworden, hat sich von seinem Arbeitgeber, dem Axel-Springer-Verlag getrennt (dort war er immerhin stellvertretender Chefredakteur der „Welt“) und will nun selbständig mit einem Podcast (Machtwechsel) dafür sorgen, dass der schlechte Ruf, den Herr Kanzler genießt, nicht noch schlechter wird.

Mit im Boot: Dagmar Rosenfeld, die Ex vom Ex-FDP-Chef und Ampel-Ausknipser Christian Lindner. Alexander, der bereits 2018 einen Medienpreis erhielt, wurde kürzlich wieder einmal geehrt: Von seinen „wahren“ Arbeitgebern:

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Von „Entfremdung“ sei bei Springer die Rede. Und das kann man nur so interpretieren, dass Robin der Auffassung ist, die „Welt“ würde sich immer mehr von der Regierungspolitik abwenden und ihren eigentlichen Job machen, nämlich die Regierung zu kritisieren. Ulf Poschardt sei hier als positives Beispiel genannt.

KI schreibt über ihn:

Robin Alexander (*1975 in Essen) ist ein deutscher Journalist und Vize-Chefredakteur Politik der WELT-Gruppe, bekannt für seine Analyse der Berliner Politik, insbesondere der Ära Merkel. Nach Studium in Leipzig und Volontariat bei der taz wechselte er 2008 zur WELT, wurde 2017 Chefreporter und 2019 Vize-Chefredakteur Politik, begleitete Merkel als Kanzleramtsreporter und schrieb Bestseller wie „Die Getriebenen“. Er ist auch durch regelmäßige Talkshow-Auftritte und seinen Podcast „Machtwechsel“ bekannt. 
Man geht in Frieden auseinander:
Claudius Senst, Chief Operating Officer (COO) und Mitglied des Vorstands von Axel Springer über den Abschied: „Unternehmertum und kreative Medienformate haben in unserem Haus höchste Priorität. Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander stehen genau dafür. Als sie mit der Idee einer Kombination aus Selbstständigkeit und freier Autorenschaft auf uns zukamen, haben wir dies ausdrücklich begrüßt.“
Als Autor bleibt Alexander der „Welt“ also noch treu.
Zwei Kommentare, die belegen könnten, wo Herr Alexander politisch steht: Katrin Göring-Eckardt schreibt:
Das ist eine gute Nachricht unter den Nachrichten. viel Erfolg.

Benedikt Brechtken schreibt:

Gut für Axel Springer.

Auch wir wünschen Robin Alexander alles Gute für die selbstständige Zukunft. Möge eine Anstellung als Regierungssprecher diese dann irgendwann auch sichern.

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