Während das großmäulige Säbelrasseln der machtlosen Europäer gegenüber Russland unverdrossen weitergeht, zeigt der Kreml, wer wirklich gefährliche Waffen im Arsenal hat. Wie der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am Donnerstag verkündete, wurden in seinem Land atomwaffenfähige russische Raketen vom Typ Oreschnik stationiert, um das Land vor der NATO zu schützen. Erstmals wurde die Oreschnik -ohne nukleare Ladung- im November 2024 gegen eine ukrainische Rüstungsfabrik eingesetzt.
Diesen August kündigte Präsident Wladimir Putin dann die Serienproduktion von Oreschnik-Raketen an, die auch mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden könnten und Lukaschenko hatte angekündigt, den Einsatz dieser Raketen während des Manövers Zapad-2025 (West-2025) im September zu trainieren, das an der Grenze zu EU und NATO stattfand. Vor einem Jahr hatte Putin den USA, damals noch unter Präsident Joe Biden, sogar ein Duell angeboten, um zu demonstrieren, dass die Oreschnik von keinem Raketenabwehrsystem der USA abgefangen werden könne. Aus den USA hieß es damals, Russland habe die Oreschnik auf der Grundlage des bestehenden russischen Interkontinentalraketenmodells RS-26 Rubesch entwickelt.
Atomkrieg dank EU-Schlafwandler
Es habe jedoch bereits Attacken mit „deutlich größeren“ Gefechtsköpfen auf die Ukraine gegeben. Allerdings enthält die Oreschnik unabhängig voneinander zielbare Mehrfach-Wiedereintrittskörper, sie spaltet sich also in großer Höhe in mehrere Gefechtsköpfe auf, die dann auf ihre Ziele einschlagen. Durch diese Eigenschaften sei die Rakete zwar nur schwer abzufangen, habe aber den großen Nachteil, dass sie sehr ungenau sei, wurde im Westen beschwichtigt. Bei einer Bestückung mit nuklearen Sprengköpfen dürfte dies jedoch kaum relevant sein, da Genauigkeit für den Schaden dann keine Rolle mehr spielt
Das Institut für Kriegsstudien (ISW) aus den USA meinte, die Oreschnik stelle keine grundlegend neue russische Fähigkeit dar. Man kann nur hoffen, dass es dank der europäischen Schlafwandler nicht zu einer Gelegenheit kommen wird, dies herauszufinden. (TPL)























