Die Brüllaffen der Antidemokratie: Rufe nach einem AfD-Verbot (Bild: shutterstock.com)
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Linksmedien versuchen AfD-Höhenflug in Sachsen-Anhalt durch aufgebauschte innerparteiliche Querelen zu stören

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Aktuellen Umfragen zufolge liegt die AfD in Sachsen-Anhalt, wo im kommenden September Landtagswahlen stattfinden, bei nunmehr 40 Prozent. Es wäre sogar möglich, dass sie hier erstmals eine Landesregierung bilden könnte. Angesichts dessen versucht man nun von außen, Zwietracht in den Landesverband zu tragen, indem man einen internen Streit skandalisiert, wie es ihn überall gibt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt wirft Landtagsabgeordneten seiner Partei vor, Reisen falsch abgerechnet zu haben. Außerdem sollen Ehefrauen, Kinder oder Geschwister von Mitgliedern des Landesvorstands bei Abgeordneten beschäftigt worden sein. Dafür will Schmidt Belege und Fakten vorlegen, „allerdings ausschließlich gegenüber den zuständigen parteiinternen Gremien und nicht im Wege medialer Vorverurteilung“.

Die Verwaltung des Landtags kündigte an, die Fahrtkostenabrechnungen von AfD-Abgeordneten überprüfen zu wollen. Der AfD-Landesvorstand Sachsen-Anhalt will sich zu den Vorwürfen nicht öffentlich äußern, gegen zwei Mitglieder sollen jedoch Ordnungsmaßnahmen eingeleitet werden. Zugleich wollen Teile des Vorstands ein Parteiausschlussverfahren gegen Schmidt einleiten, weil diesem selbst vorgeworfen wird, Familienmitglieder in einer seiner Firmen angestellt und Parteimitglieder unter Druck gesetzt zu haben. Schmidt erklärte dazu, die Vorwürfe gegen ihn seien unbelegt, es handele sich um eine „parteiinterne Kampagne“. Im Februar war er als Generalsekretär des Landesverbands zurückgetreten, nachdem ihm intern unter anderem Erpressung vorgeworfen worden war.

Anti-AfD-Kampagnen 2026 werfen ihre Schatten voraus

Es handelt sich hierbei wohlgemerkt um keinen Richtungsstreit, sondern um ein eher zwischenmenschliches Geplänkel. Aus solchen in jeder Partei üblichen und dort prinzipiell ohne Medieninteresse unter dem Radar der Öffentlichkeit laufenden Animositäten und Queren aus Eitelkeiten und Retourkutschen machen die Medien im Fall der AfD jedoch wieder einmal eine Großkrise und vermitteln den Eindruck, der Landesverband stünde „wenige Monate“ vor der Wahl vor der Spaltung und würde sich selbst zerlegen. Abgesehen davon, dass man bei fast einem Dreivierteljahr vor einer Wahl wohl kaum von „wenigen Monaten“ sprechen kann, tut man so, als ob es so etwas in anderen Parteien nicht gäbe. Intern ist der ganze Vorgang allenfalls ein Randthema.

Die mediale Richtung zeichnet sich aber noch vor Beginn des Superwahljahres 2026 ab: die AfD soll als zerstrittene Chaoten- und Intrigantentruppe gezeichnet werden, der man auf keinen Fall Regierungsverantwortung übertragen sollte. Diese überlässt man besser den bewährten Alt-Parteien. Das ist der Hintergrund dieser künstlich aufgeblasenen Posse. (TPL)

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