Der Lügenkanzler hat fertig: 2018 hängte Kramp-Karrenbauer Merz in der Abstimmung um den CDU-Vorsitz schon einmal ab, jetzt wurde sie gegen seinen Wunschkandidaten zur KAS-Chefin gewählt (Foto:Imago)
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Kramp-Karrenbauers Wahl zur KAS-Chefin ist die nächste Totalschlappe für den Lügenkanzler

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Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine empfindliche parteiinterne Schlappe erlitten. Die Wahl der neuen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der parteinahen Denkfabrik der CDU, entwickelte sich unerwartet zu einer Kampfabstimmung – und zu einem klaren Votum gegen den Favoriten des Kanzlers. Die Abstimmung zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer, der ehemaligen CDU-Chefin und Merkel-Vertrauten, und Günter Krings, einem engen Unterstützer des aktuellen Parteivorsitzenden Merz, geriet unweigerlich zu einer indirekten Bewertung seiner Führung.

Merz war persönlich zur Versammlung angereist, und enge Vertraute wie Jens Spahn und Carsten Linnemann hatten im Vorfeld intensiv für Krings geworben. Doch vergeblich: Die Saarländerin Kramp-Karrenbauer setzte sich deutlich durch – ein Ergebnis, das Merz‘ Autorität in den eigenen Reihen schwer belastet.In der CDU wächst offenbar die Skepsis gegenüber dem Kanzler. Selbst unter Parteimitgliedern scheint der Rückhalt für Merz und seine Linie bröckelig zu sein. Das Misstrauen ist groß – größer vielleicht als jenes, das sein Vorgänger Olaf Scholz je erfuhr. International wirkt Merz oft isoliert, seine emotionale Haltung zur Ukraine-Politik wird ihm als Priorisierung des Auslands vor den heimischen Problemen ausgelegt. Die Regierungsbilanz nach knapp einem Jahr fällt ernüchternd aus. Merz lässt sich in Koalitionsverhandlungen oft von der SPD dominieren, wichtige Reformen bleiben oberflächlich oder scheitern ganz. Der Verteidigungsminister wird in Schlüsselentscheidungen übergangen, während SPD-Politikerin Bärbel Bas Zugeständnisse durchsetzt.

Offenes Misstrauensvotum und Mega-Demütigung für Merz

Wenn dieses Wahlergebnis eine Übertragung auf die Brandmauer-Debatte und die Haltung zur AfD innerhalb der Partei reflektiert und eine Art Misstrauensvotum über Merz gewesen sein sollte, worauf vom Stimmungstestbild her vieles hindeutet, müsste der Marionettenkanzler von linken SPD-Gnaden sofort zurücktreten – zumal seine Regierung von Tag zu Tag peinlicher und schädlicher wird.   Der Start der Koalition war bereits holprig: Die Lockerung der Schuldenbremse wurde unter Druck erzwungen. Prinzipien, die Merz einst hochhielt, scheinen für den Traum vom Kanzleramt geopfert worden zu sein. Kritik hagelt es intern seit Monaten zunehmend, auch was die Umgangsformen anbelangt: Merz geht hart mit Gegnern um, drängt die Junge Union zu Zustimmung bei umstrittenen Rentenreformen, die künftige Generationen belasten könnten. Gleichzeitig fordert er von der Jugend Bereitschaft zu Einsätzen für ein Land, dessen Infrastruktur und Städte zunehmend verfällen. Er präsentiert sinkende Migrationszahlen als Erfolg – doch diese wirken teils geschönt. Gegen steigende Kriminalität und Messerangriffe fehlt eine konsequente Antwort, in entscheidenden Momenten fehlt der Kanzler oft sichtbar.

Merz‘ Sturheit blockiert Korrekturen, seine Arroganz und Beratungsresistenz machen ihn zur Belastung für den konservativen Flügel der CDU. Außer hohen Ausgaben für das Kanzleramt und massive Hilfen für die Ukraine sowie andere Länder bleibt wenig Greifbares. Die Bürger warten vergeblich auf Entlastungen im Sozialsystem, auf ein Ende der Dauerunterstützung für bestimmte Gruppen von Migranten und Langzeitarbeitslosen.Stattdessen pendelt Merz zwischen internationalen Konferenzen. Reflexion fehlt, Überheblichkeit dominiert – ein Armutszeugnis für die Regierung. Versprechen und Realität klaffen auseinander, die Basis fühlt sich getäuscht. In Berliner Kreisen hört man von wachsender Frustration über einen Kanzler, der machtbewusst, aber wenig teamfähig wirkt. Emotionale Ausbrüche kaschieren kaum die Kritik an seiner Haltung gegenüber der AfD.Das Resümee nach einem Jahr Schwarz-Rot: In der Partei und auf der Straße brodelt es. Die KAS-Wahl ist nur das jüngste Symptom einer tiefen Unzufriedenheit, die sich irgendwann – hoffentlich  auch direkt entlädt. (TPL)

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