Bunte Perversion: Magdeburg gedenkt der Weihnachtsmarkt-Terroropfer mit Singen gegen rechts
Am vergangenen Samstag jährte sich zum ersten Mal der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt durch den Araber Taleb al-Abdulmohsen, der zu sechs Toten und über 300 Verletzten führte. Die Stadt Magdeburg hat ihre ganz eigene und doch auch für den Rest des Landes typische Art, mit dieser Tragödie umzugehen – nämlich, indem man den Einsatz „gegen Rechts“ noch einmal verstärkt. Vom 16. bis 27. Januar 2026 findet die Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ statt. An den ersten beiden Tagen lädt die Evangelische Domgemeinde „alle Magdeburger*innen“ zu einer Mahnwache am Nord-/Westportal des Magdeburger Doms ein, „um öffentliche Räume vor rechtsextremen Gruppen zu schützen und gemeinsam für Frieden und Menschlichkeit einzutreten“. Am 17. Januar bittet der Verkehrsclub Deutschland (!) ebenfalls zu einer Mahnwache am Portal des Westfriedhofs, „um den öffentlichen Raum vor und auf dem Friedhof vor rechten Aufmärschen zu schützen und gleichzeitig für Weltoffenheit, Toleranz und Miteinander zu werben“. Am selben Tag legen die Grünen mit einer weiteren Mahnwache nach, die zwar an einem anderen Ort, aber zum gleichen Zweck stattfindet.

Wer dann genug gegen Rechte gewacht hat, kann den Tag mit einem „besonderen Filmabend mit sechs ausgewählten Kurzfilmen“ ausklingen lassen, „die einen leicht zugänglichen Einstieg in den intersektionalen Feminismus bieten“. Einen Tag später liest Michel Abdollahi aus seinem Buch „Es ist unser Land“. Darin durchleuchtet er „die Abgründe der deutschen Gegenwart und zeichnet das Lagebild einer Gesellschaft, in der Menschen mit Migrationsgeschichte mehr und mehr als Fremdkörper wahrgenommen werden“. Mit dieser perfiden Täter-Opfer-Umkehr setzt sich der nackte Wahnsinn fort, der bereits kurz nach dem Anschlag seinen Anfang nahm: Nur wenige Wochen nach dem Anschlag, bereits am 16. Januar 2025, hatte man „für eine weltoffene Stadt“ ausdrücklich „im Gedenken an die Opfer des Anschlags vom 20.12.2024“ gesungen. An diesem Tag hatte sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehre gegeben, vor Ort zu verkünden: „Wir wollen, dass Magdeburg eine weltoffene und lebenswerte Stadt bleibt“.
Die wahren Ursachen wegtanzen
Die Absurdität dieses verklärenden, realitäts- und ursachenverleugnenden Theaters könnte nicht gravierender sein. Das zynische Gesinge und Geheuchele soll nämlich von den wahren Abgründen der Migrationspolitik in Deutschland ablenken. Diese werden derzeit im Rahmen des mit ungeheuren Kosten verbundenen Prozesses gegen al-Abdulmohsen immer detlicher. Der arabischen Migrant, der seine Terrortat wieder einmal dank bleckenden Behördenversagens ausführen konnte, war mehrfach polizeibekannt gewesen und hatte auf Twitter seit Jahren unzählige öffentliche Terrordrohungen aus. Bereits 2013 (!) hatte das rechtsmedizinische Institut der Universität Rostock die „sofortige Einweisung“ von al-Abdulmohsen in eine psychiatrische Klinik empfohlen, weil er Mitarbeitern der Ärztekammer von Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Streits über seine Zulassung gedroht hatte, eine Tat auszuführen, die „international Beachtung finden wird“ und sich dabei auf den kurz zuvor erfolgten Anschlag auf den Boston-Marathon bezogen. Doch das alles hatte keinerlei Folgen, außer natürlich, dass er das Massaker auf dem Weihnachtsmarkt durchführen konnte.
Statt das verbrecherische Staatsversagen durch Problemzuwanderung zu adressieren, tanzt, singt und wacht man in Magdeburg also lieber dafür, dass die Gründe, die zu solchen Untaten führen, vertuscht werden und sich die Verhältnisse sich möglichst weiter verschlimmern. Abgesehen von der psychopathischen Ignoranz und moralischen Verkommenheit dieses linken Betroffenheitsmilieus, das lieber schlimmste Gräueltaten und Terrorattackenn unter den Tisch fallen lassen würden, bevor es “rechtsextreme Argumentationsmuster” unterstützt, sind derlei Gedenkveranstaltungen sind nicht nur eine schallende Ohrfeige für die Opfer und Hinterbliebenen dieser Anschläge, sondern bieten auch ein geradezu gespenstischer Einblick in den realen NGO-Wahnsinn – nicht nur in Magdeburg: Denn hinter fast all diesen „breiten Bündnissen“, die Mahnwachen gegen einen nicht existierenden rechten Popanz abhalten, aber niemals gegen linken oder gar islamischen Radikalismus, der die mit Abstand größte Gefahr in diesem Land ist, stecken die üblichen Verdächtigen und Kostgänger aus der sogenannten “Zivilgesellschaft”. Sie sind die Avantgarde des Untergangs eines Landes, das seine eigene Auslöschung besingt und zu weiten Teilen nicht mehr fähig ist, die Realität wahrzunehmen. (TPL)