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Linke Bildungswüste Deutschland: Grundschüler sollen kein schriftliches Dividieren mehr lernen

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Das ehemalige Bildungsland Deutschland hat fertig: Niedersachsen führt den offenen Angriff auf die schulische Bildung weiter: Ab 2026/27 sollen Grundschüler kein schriftliches Dividieren mehr lernen, und auch der Umgang mit Kommazahlen wird massiv reduziert. Statt klarer Rechenfertigkeiten predigt das Kultusministerium nebulöse „Kompetenzen“ und „Verständnisorientierung“. 

In Niedersachsen zeichnet sich ein weiterer Tiefpunkt der Bildungspolitik ab: Das Rot‑Grün‑Kultusministerium will das schriftliche Dividieren und das Rechnen mit Kommazahlen aus dem Grundschulunterricht streichen. Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen Grundschulkinder diese klassischen Verfahren nicht mehr lernen; sie sollen stattdessen nur noch halbschriftlich rechnen oder bestimmte Inhalte wie Kommazahlen nur im Kontext von Geldbeträgen sehen. Die offizielle Begründung lautet, dass das schriftliche Dividieren „zu komplex“ und „fehleranfällig“ sei – eine fadenscheinige Rechtfertigung, die den Begriff Bildung ad absurdum führt.
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Verantwortlich für diesen Irrsinn ist Julia Willie Hamburg, Kultusministerin von Bündnis 90/Die Grünen. Sie und ihre Gleichgesinnten im niedersächsischen Kultusministerium treiben einen Lehrplanumbau voran, der nicht nur Mathematik verwässert, sondern das Prinzip der Leistung insgesamt beschädigt. Wenn Ministerien anfangen, Inhalte zu streichen, weil sie „schwer“ sind, dann haben sie das Ziel der Schule nicht verstanden: Kinder nicht zu überfordern, sondern zu befähigen.

Was hier gerade passiert, ist mehr als ein Curriculums‑Update – es ist ein Symptom für die tiefe Krise des deutschen Bildungssystems. Jahrzehntelang haben ideologisch geprägte Reformen – von den 68ern über die Pisa‑Panik bis hin zu den aktuellsten Kompetenzrahmen – zentralen Wissenserwerb geschwächt und stattdessen nebulöse „Kompetenzen“ propagiert. In reinen Wunschlisten von Lernzielen verfangen sich nicht nur Lehrkräfte, sondern vor allem die Kinder, die nun ohne solide Rechenfertigkeiten in weiterführende Schulen und Berufsausbildungen ziehen sollen.

Diese Entwicklung fällt nicht vom Himmel. Sie ist Teil einer linksideologisch durchsetzten Bildungspolitik, die Leistung als Belastung stigmatisiert und Inhalte zugunsten weichgespülter „Verstehensziele“ über Bord wirft. Dass gleichzeitig in manchen Schulklassen der Anteil von Kindern mit teils unzureichenden sprachlichen und numerischen Grundlagen stark steigt, macht die Lage nicht besser, sondern dramatischer. Eine Gesellschaft, die Bildung nicht mehr ernst nimmt und zugleich immer größere Teile ihrer Schülerschaft mit zusätzlichen Hürden konfrontiert, baut bewusst eine Bildungswüste – und wundert sich dann über sinkende Kompetenzen.
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Eltern, Lehrkräfte und Bildungsexperten warnen bereits: Wenn Kinder den Umgang mit Zahlen nicht sicher erlernen, verschiebt sich die Problemzone in die weiterführenden Schulen – oder direkt auf den Arbeitsmarkt und die Hochschulen. Was hier passiert, ist kein Fortschritt, sondern ein Bildungs‑Rückschritt ersten Ranges: Alle Standards werden relativiert, die Anforderungen abgesenkt und am Ende steht ein System, das seine eigenen Kinder demotiviert.

Schriftliches Dividieren war nie ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten – es ist ein Meilenstein der mathematischen Bildung. Wer ihn absichtlich entfernt, verrät nicht nur die Kinder, sondern die Zukunft dieses Landes.

(SB)

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