Nach Terroranschlag: Ehemaliger ZDM-Vorsitzender, Obermuslim Mazyek, verbreitet Fake-Video
Der Obermuslim und ehemalige Vorsitzende des hoch umstrittenen „Zentralrats der Muslime in Deutschland“, Aiman Mazyek, verbreitet nach dem Terroranschlag von Sydney ein mutmaßliches Fake-Video und streut False-Flag-Vorwürfe gegen Indien – trotz klar belegtem islamistischem Hintergrund der Tat.
Aiman Mazyek, ehemaliger Vorsitzender des dubiosen „Zentralrats der Muslime in Deutschland“ ZDM, hat erneut für Aufsehen gesorgt. Nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag am Bondi Beach in Sydney, bei dem zwei Täter 15 Menschen bei einer Chanukka-Feier töteten und Dutzende verletzten, teilte der Obermuslim Mazyek ein offensichtlich manipuliertes Fake-Video auf X. Der anonyme Account bezeichnet sich selbst als Sikh-Separatisten – in seinem Beitrag wirft er indischen Behörden vor, weltweit in Terrorismus verstrickt zu sein.
Das scheint Mazyek aber nicht zu stören, wie Apollo-News feststellt. Das Video, das er verbreitete, suggeriert fälschlicherweise, die australische Polizei habe „radikale Hindus“ als Täter identifiziert und indische Behörden als Drahtzieher einer False-Flag-Operation dargestellt. Mazyek kommentierte: „Wenn das so stimmt, wie die Polizei Australiens sagt, dann ist es das, was nicht wenige vermuten #falseflag #bondi ?“
Er bezichtigt also, ohne jeden Anhaltspunkt, indische Behörden einer False-Flag-Operation, um so offenbar seine heiligen Muslime zu schädigen. Damit zweifelt er den klar dokumentierten islamistischen Hintergrund an und verbreitet einmal mehr Verschwörungstheorien.
Besonders problematisch ist dies vor dem Hintergrund früherer Äußerungen des Islamfunktionärs Mazyeks. Er hat wiederholt betont, die Scharia sei mit Demokratie und Grundgesetz vereinbar – eine Position, die von Kritikern wie Bassam Tibi oder Ralph Giordano scharf als unvereinbar mit säkularen Werten wie Gleichberechtigung und Freiheitsrechten abgelehnt wird. Kritiker wie der Islamwissenschaftler Bassam Tibi widersprachen scharf: „Scharia und Grundgesetz vertragen sich wie Feuer und Wasser.“ Tibi wirft Funktionären wie Mazyek vor, fundamentale Konflikte zu bagatellisieren, da traditionelle Scharia-Auslegungen Frauenrechte, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung einschränken.
Dem ZDM, dem Kritiker attestieren, ein islamischer Wolf im Schaftspelz zu sein, gehören Mitgliedsorganisationen an, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden.
Aktuell stellt Ahmad Mansour zu Mazyeks widerlichem Re-Post fest: „Während weite Teile der Politik ihn hofierten, haben wir davor gewarnt – und wurden dafür schnell zu „Islamfeinden“ erklärt. Ein ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Muslime verbreitet Desinformation, weil er sich davon eine Täter-Opfer-Umkehr erhofft. „
(SB)