Windkraft (Bild: shutterstock.com/Von juerginho)
Zusammengebrochenes Windrad (Symbolbild: shutterstock.com/Von juerginho)
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Millionenschaden nach Windrad-Zusammenbruch in Münsterland: Nach zwei Monaten noch immer keine Trümmerbeseitigung

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Im nordrhein-westfälischen Havixbeck zeigt sich derzeit unter dem Brennglas, was die deutsche Politik mit ihrem Windrad-Irrsinn anrichtet. Ein Windrad war dort bereits vor zwei Monaten umgestürzt, ohne dass die Schäden bis heute beseitigt wären, ja man auch nur einen vollen Überblick über die Schäden und Folgen hätte oder die Ursache für den Zusammenbruch des Ungetüms kennen würde. Bekannt ist nur, dass das Getriebegehäuse mitsamt Rotorblättern aus 125 Metern zu Boden fiel und Öl in unbekanntem Ausmaß im Boden versickert ist, von dem der Hersteller Nordex behauptet, ein großer Teil sei inzwischen abgepumpt worden. Dennoch wurde, wie auch vom Betreiber eingeräumt, ein Millionenschaden angerichtet. Da die Rotorblätter aus glas- und kohlefaserverstärktem Kunststoff bestehen, gelten sie als Sondermüll – und dieses „moderne Asbest“ ist inzwischen zu einem gigantischen Entsorgungsproblem für kommende Generationen geworden, aufgrund der zahlreichen Windräder in Deutschland im Bereich von hunderttausenden Tonnen.

Die (übrigens als einer der ideologischen Hauptgründe gegen die Kernenergie stets angeführte, hierzulande technologisch auf dem Argumentationsstand der 1970er Jahre stehengebliebene) Altlasten- und Endlager-Debatte hat bei diesem Problembereich bis heute nicht stattgefunden, obwohl die Herausforderungen und Folgekosten von Entsorgung beschädigter oder austauschreif gewordenen Windkraftanlagen an gesundheitliche und ökologischen Risiken ungleich größer ist. Hinzu kommt die massive Gefährdung von Menschen und WKA-naher Infrastruktur durch Einstürze, Unfälle oder Sabotageakte. Wenigsten in Havixbeck wurde niemand verletzt. Erst nach der Bergung des Wracks soll allerdings Klarheit herrschen über das wahre Ausmaß der Schäden. Allerdings wird der erforderliche Kran erst in zwei Monaten aufgebaut werden. Ein Ersatz-Windrad soll allerdings bereits im kommenden Sommer stehen.

Schlimmste Alpträume bestätigt

Die Einwohner der Stadt dürfte der Vorfall in ihren schlimmsten Alpträumen bestätigen. Diese hatten sich jahrelang ebenso heftig wie erfolglos gegen den Bau des Windrades gewehrt und, wie praktisch überall im Land, das Bündnis „Gegenwind Havixbeck-Hohenholte“ gegründet, weil sie unter anderem die Zerstörung des ländlichen Raums und Lärmbelästigung fürchteten. Der Absturz verursachte einen derartigen Lärm, dass einige Anwohner an eine Bombenexplosion glaubten. Der grüne Bürgermeister Jörn Möltgen sprach von einem „großen Schreck“ und einem „Donnerknall“. Dennoch jammerte Möltgen – ideologiefest und im stramm-unverbrüchlichen Glauben an den klimapolitischen Endsieg – über die vielen negativen Kommentare von Windkraftgegnern in den sozialen Medien.

Das sichtbesiedelte NRW hat inzwischen leidvolle Erfahrungen mit den Tücken der in die Landschaft gepflanzten Windräder, jenen Monumenten einer kollektiven Verirrung im Klimawahn: 2021 war in Haltern ein 239 Meter hohes Windrad umgeknickt, vor zwei Jahren geschah dasselbe in Gescher. Dieses war jedoch seit 20 Jahren in Betrieb, die beiden in Havixbeck und Haltern wesentlich kürzer. Allein in Nordrhein-Westfalen stehen fast 4.000 Windräder. Man kann gar nicht erahnen, welche Gefahren Mensch und Umwelt durch diese Monstrositäten drohen. Dass es sich bei alledem nur um einen gigantischen Reibach für Investoren handelt, denen eine völlig wahnsinnig gewordene Politik per Gesetz ihre Renditen garantiert und man schon mit Erteilung einer Baugenehmigung umfangreiche Fördergelder erhält, auch wenn jahrelang keinerlei Strom erzeugt wird, zeigt aktuell ein Video des Windkraftingenieurs Dieter Hahn, das auch noch weitere Aspekte dieses ungeheuerlichen Irrsinns enthüllt, der ein weiterer Sargnagel für Deutschlands Zukunft als Industrienation darstellt. (TPL)

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